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	<title>nach &#8211; Spress</title>
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		<title>Interview Fünf Jahre nach Brexit-Votum &#8220;Über Nacht war alles anders&#8221; Vor fünf Jahren fand das Referendum über Großbritanniens EU-Mitgliedschaft statt. Einen Tag später hieß es: &#8220;We&#8217;re out!&#8221; London-Korrespondentin Annette Dittert über den Schock nach dem Votum und die Folgen, die zunehmend sichtbar werden.</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 11:55:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interview Fünf Jahre nach Brexit-Votum &#8220;Über Nacht war alles anders&#8221; Stand: 23.06.2021 03:57 Uhr Vor fünf Jahren fand das Referendum über Großbritanniens EU-Mitgliedschaft statt. Einen Tag später hieß es: &#8220;We&#8217;re out!&#8221; London-Korrespondentin Annette Dittert über den Schock nach dem Votum und die Folgen, die zunehmend sichtbar werden. tagesschau.de: Dass das Referendum über einen EU-Austritt Großbritanniens [&#8230;]]]></description>
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<p> Interview </p>
<h1> Fünf Jahre nach Brexit-Votum &#8220;Über Nacht war alles anders&#8221; </h1>
<p> Stand: 23.06.2021 03:57 Uhr </p>
<p><span id="more-27513"></span></p>
<p><strong> Vor fünf Jahren fand das Referendum über Großbritanniens EU-Mitgliedschaft statt. Einen Tag später hieß es: &#8220;We&#8217;re out!&#8221; </strong> <strong> <em> London-Korrespondentin Annette Dittert</em> </strong> <strong> über den Schock nach dem Votum und die Folgen, die zunehmend sichtbar werden.</strong> <strong> tagesschau.de:</strong> Dass das Referendum über einen EU-Austritt Großbritanniens 2016 wirklich zugunsten der Brexiteers ausgehen würde, hielten hierzulande viele bis zuletzt für unwahrscheinlich &#8211; umso ungläubiger fielen die Blicke am &#8220;Morgen danach&#8221; aus. Wie erinnern Sie sich an den Moment der Wahrheit in Großbritannien? <strong> Annette Dittert:</strong> Am Morgen nach dem Referendum war ich im Zug von Edinburgh nach London. Das Abteil war voller Menschen, alle seltsam ruhig; man spürte eine gewisse Schockstarre. Als mein Telefon klingelte und sie mich Deutsch sprechen hörten, wurde es plötzlich ganz still &#8211; und als ich auflegte, brach eine junge Frau mir gegenüber in Tränen aus: &#8220;Es tut mir so leid, es war nicht unsere Absicht, dass Sie jetzt wieder nach Deutschland zurückmüssen!&#8221; Auf die Idee, dass sich auch für mich jetzt einiges ändern würde, war ich da selbst noch gar nicht gekommen. Und es ging so weiter an diesem seltsamen Tag. Als ich zu Hause ankam, stand auf meinem Hausboot ein großer Blumenstrauß mit einer Notiz der Nachbarn: &#8220;Please don’t go!&#8221; &#8211; &#8220;Bitte geh nicht!&#8221; So wurde mir allmählich klar, was der Brexit für mich und die anderen EU-Bürger bedeuten würde: dass wir in Großbritannien ab jetzt nicht mehr so einfach und selbstverständlich &#8220;dazugehören&#8221; würden.</p>
<p> Zur Person Annette Dittert berichtet für die ARD aus London &#8211; erst als Korrespondentin, zwischenzeitlich als Autorin, unter anderem im Videoblog &#8220;London Calling&#8221;, und seit 2019 wieder als Korrespondentin und Studioleiterin.</p>
<p>In den Wochen danach änderte sich dann das Lebensgefühl auf der Insel. Für mich war das oft so, als ob plötzlich ein dunkler Schatten über dem Land liege. Man spürte die Teilung des Landes, die Wut und den Ärger der &#8220;Remainers&#8221;, die für den EU-Verbleib gestimmt hatten. Der Triumph der anderen, die aber noch gar nicht wirklich wussten, was sie mit diesem Brexit nun anfangen sollten, war leiser, aber für viele &#8220;Remainers&#8221; dennoch schwer zu ertragen. Familien begannen sich zu zerstreiten, einige meiner Nachbarn sprechen bis heute kaum mehr miteinander, und ich habe auch selbst einige Freunde verloren. Es war einfach über Nacht alles anders. Und dieses freundliche, fröhliche, alle willkommen heißende England, das noch 2012 die Olympischen Sommerspielen zu einem solchen Fest hatte werden lassen, verschwand in den Jahren danach immer mehr. <strong> tagesschau.de</strong> : Waren die Briten denn im ersten Moment nicht um sich selbst besorgt &#8211; oder auch hocherfreut, falls sie für den Brexit gestimmt hatten? <strong> Dittert</strong> : In den Straßen von London hat an diesem Tag niemand gejubelt. Selbst die &#8220;Brexiteers&#8221; waren ein bisschen verblüfft und schockiert, denn sie konnten selbst nicht glauben, dass sie das geschafft haben. Boris Johnson war an dem Tag erst einmal verschwunden. Er hatte, glaube ich, selbst nicht mit dem Ausgang gerechnet und wollte lediglich durch ein starkes Abschneiden beim Referendum seine Position innerhalb der Tory-Partei stärken. In der allgemeinen Verblüffung wunderte sich auch kaum jemand darüber, dass Premier David Cameron das Handtuch warf &#8211; auch wenn das im Nachhinein einfach unverantwortlich seinem Land gegenüber war, das er so sicher in die tiefste Krise seit der Nachkriegszeit gestürzt hat. </p>
<p> Jubel auf einer Wahlparty der Brexit-Kampagne Leave.eu am 23.06.2016. Bild: dpa </p>
</p>
<p> Lange Gesichter hingegen bei Unterstützern der &#8220;Stronger In&#8221;-Kampagne gegen einen EU-Austritt in der Londoner Royal Festival Hall. Bild: AFP</p>
<h2> &#8220;Ganze Industriezweige kämpfen ums Überleben&#8221;</h2>
<p><strong> tagesschau.de</strong> : Auf den Schock folgten zähe, jahrelange Verhandlungen über ein Austrittsabkommen. Seit dem 1. Mai 2021 ist der Partnerschaftsvertrag mit der EU endgültig in Kraft. Welche Veränderungen sind nun im Alltag spürbar? <strong> Dittert:</strong> Vieles ist wesentlich komplizierter geworden. Wenn wir zum Beispiel im <em> ARD-Studio London</em> EU-Bürger beschäftigen wollen, müssen wir für sie ein Arbeitsvisum beantragen. Das ist ein Riesenaufwand und auch teuer. Kleinere Firmen können sich das kaum mehr leisten. Und auch umgekehrt ist es für die Briten schwieriger, von hier aus noch für längere Zeit auf den europäischen Kontinent zu reisen oder dort zu studieren, weil die britische Regierung außerdem die Mitgliedschaft im Erasmus-Programm beendet hat. Gerade für die Jüngeren ist das bitter. Zur Zeit merkt man das noch gar nicht so, die Pandemie verdeckt viel. Aber diese Brüche mit Kontinentaleuropa werden zunehmend spürbar werden, wenn die Reiseeinschränkungen erst einmal vorbei sind. Erst dann, glaube ich, wird den Briten so richtig bewusst werden, was das neue Verhältnis zur EU für sie bedeutet. </p>
<p> <a   class="teaser-absatz__link" href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA03JMQ6AIAxA0buwQ2X1LF1QqiURYqANJsa7K5vj_-82ambDImebERB6707CTq2tHNRF-laqMmoTBC1CtRBnKghLpSuJjaTDyf7Q-sk7lnyY5wUi6StIYgAAAA.." target="_blank" rel="nofollow noopener"> </p>
<p>
</p>
<p>
<p> <strong> </strong> 16.06.2021 </p>
<p> Deutsche Firmen und der Brexit &#8220;Eine große Enttäuschung&#8221; </p>
</p>
<p><p> Neue Handelshemmnisse und zusätzlicher Verwaltungsaufwand: Der Brexit hat viele Firmen ernüchtert.</p>
</p>
<p> </a></p>
<p> <strong> tagesschau.de:</strong> Aus Teilen der britischen Wirtschaft ist ja schon zu hören, dass ihnen das ausgehandelte Brexit-Abkommen bislang zum Nachteil gereicht.</p>
<p><strong> Dittert:</strong> Ja, das sind ganze Industriezweige, die derzeit wirklich ums Überleben kämpfen. Vor allem kleinere Betriebe kommen mit den komplizierten Zollformularen einfach nicht zurecht. Gerade die Fischer wurden vor dem Brexit ja sehr umworben: dass sie dann mehr fischen könnten, weil sie nicht mehr die Gewässer mit den EU-Fischern teilen müssten. Nicht gesagt wurde ihnen, dass sie ihren Fisch dann nicht mehr verkaufen können, da die Exporte in die EU durch aufwändigen Papierkram beim Zoll jetzt für sie kaum mehr möglich sind. Die britische Regierung lässt die britischen Fischer bislang weitestgehend allein damit &#8211; und viele werden das nicht überleben. Ähnlich trifft es Betriebe, die auf EU-Arbeitnehmer angewiesen sind, die jetzt nicht mehr kommen können. Vor allem die Gastronomie in London und Umgebung. Aber auch hier ist das noch nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen, da viele Hotels und Restaurants noch geschlossen haben. Aber nach der Pandemie wird das spürbarer werden. Neue Handelsverträge auszuhandeln wird viele Jahre dauern, und bis die Loslösung von der EU dann wirklich positive Effekte für die britische Wirtschaft zeigen könnte, wenn überhaupt, werden viele, viele Jahre vergehen. </p>
<p> <a   class="teaser-absatz__link" href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA03IMQ6AIBAF0bvQi9p6FptVVyECmt1PKIx3Fzq7efOYbCbjgFunuZ_7UooFHay6Osp247q8oGlHbQ74-5BLdREPSslz6igrhELLXdg7ShuHjpbzirG-cRitQwzm_QArvxH-eAAAAA.." target="_blank" rel="nofollow noopener"> </p>
<p>
</p>
<p>
<p> <strong> </strong> 15.06.2021 </p>
<p> Nach dem Brexit Großbritannien und Australien vereinbaren Handelspakt </p>
</p>
<p><p> Der Deal werde für weiteres Wachstum sorgen, kündigte die Regierung in London an. </p>
</p>
<p> </a></p>
<h2> &#8220;Die meisten haben sich damit abgefunden&#8221;</h2>
<p> <strong> tagesschau.de:</strong> Wie präsent sind da die Stimmen der glühenden Brexiteers noch?</p>
<p><strong> Dittert:</strong> In der Nacht vom 31. Januar, als der Brexit vollzogen wurde, gab es eine kleine Jubelfeier auf dem Platz vor dem Parlament. Die war aber sehr schnell wieder vorbei. Johnson ging nicht einmal vor die Tür der 10 Downing Street &#8211; und auch sonst wollte sich in dieser Nacht außer Nigel Farage keiner so recht mit den Brexit-Anhängern sehen lassen. Die &#8220;Remainers&#8221; saßen währenddessen zu Hause; viele, die ich gut kenne, haben das bis heute schlecht verkraftet. Die meisten haben sich damit abgefunden, aber das Land bleibt gespalten in dieser Frage. Ich würde sagen, mindestens die Hälfte der Briten ist nach wie vor sehr unglücklich über die Entscheidung und ihre Folgen, und ich vermute auch, dass das so bleiben wird. </p>
<p> Das Gesicht von Nigel Farage prangte eins auf einem Wahlkampfbus für den Brexit. Nach dem Votum gab der UKIP-Chef schnell seinen Rücktritt bekannt (Archivbild vom 26.05.2016). Bild: AFP </p>
<p><strong> tagesschau.de:</strong> Was wird der zunehmende Unmut für den heutigen Premier Johnson bedeuten? <strong> Dittert:</strong> Es wird interessant, inwieweit es ihm weiter gelingt, den Briten seinen harten Brexit als Erfolg zu verkaufen. Bisher hat er die Nachteile für die genannten Industriezweige stets bestritten, Fragen von Journalisten dazu wischt er vom Tisch oder beantwortet sie erst gar nicht. Und, wie gesagt, die Pandemie verdeckt im Moment noch viele der negativen Brexit-Folgen. Wenn das vorbei ist, dann wird es interessant, ob die Stimmung doch noch kippt. Ich bin da allerdings ein bisschen skeptisch. Denn dazu bräuchte es eine starke Opposition &#8211; und die gibt es derzeit nicht. Die Labour-Partei hat ja im Dezember 2019 mit für den Brexit-Deal gestimmt. Damit haben sie sich zu &#8220;Komplizen&#8221; gemacht und können den Deal und seine Folgen für die britische Wirtschaft deshalb jetzt nicht so hart kritisieren, wie es eine Opposition eigentlich müsste.</p>
<h2> </h2>
<p> <a   class="teaser-absatz__link" href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACAw3IMQ6AIAwAwL90h8rKW7oUaYQElUAJRuPf9cZ7YICHpFq7JyScc1rlTXpfEw8bhZBHL3xEQhntrEwYmlxZTch_38YtzibdC7wf01NEIkwAAAA." target="_blank" rel="nofollow noopener"> </p>
<p>
</p>
<p>
<p> <strong> Analyse</strong> 27.04.2021 </p>
<p> Großbritannien Einfach nicht mehr vom Brexit reden </p>
</p>
<p><p> Nach dem endgültigen Brexit ist der Schaden für die britische Wirtschaft enorm, doch kaum jemand spricht darüber.</p>
</p>
<p> </a></p>
<h2> &#8220;Brüche zwischen den vier Nationen verschärft&#8221;</h2>
<p> <strong> tagesschau.de:</strong> Wie sind die Aussichten, dass sich aus den anderen Landesteilen Großbritanniens Widerstand formieren wird? Schottland etwa macht aus seinen Unabhängigkeitswünschen ja keinen Hehl&#8230;</p>
<p><strong> Dittert:</strong> Der Brexit zerstört momentan vieles &#8211; ob er auch schöpferische Wirkung entfaltet, wird sich zeigen. Aber er hat vor allem Fliehkräfte im fragilen Gebilde des Vereinigten Königreichs freigesetzt. Die Schotten sind eine zutiefst sozialdemokratische Gesellschaft, die Johnsons zunehmend von englischem Nationalismus geprägten Regierungsstil skeptisch gegenüberstehen. Andererseits ist die Unabhängigkeit für die Schotten nach dem Brexit sehr viel schwieriger und komplizierter geworden: Sie hätten dann ja eine EU-Außengrenze quer durch die Insel. Bei der engen Verflechtung zwischen Schottland und England würde das jetzt sehr kompliziert. </p>
<p> <a   class="teaser-absatz__link" href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA6tWKlWyUsooKSkotorRj9EvLy_XK0lMTy0uTs5ILNVLSY3RTywtzknMS4nRBwrll5SA2LrliRk5uoYGhnoZJbk5SrUAKDA9BUYAAAA." target="_blank" rel="nofollow noopener"> </p>
<p>
</p>
<p>
<p> <strong> </strong> 09.05.2021 </p>
<p> Parlamentswahl in Schottland SNP gewinnt Wahl und forciert Referendum </p>
</p>
<p><p> Regierungschefin Sturgeon will erneut ein Referendum über die Abspaltung von Großbritannien durchsetzen.</p>
</p>
<p> </a></p>
<p> Auch in Wales ist die Unabhängigkeitsbewegung stärker geworden, wenn auch nicht so stark wie in Schottland. Und in Nordirland gibt es durch das verhandelte Abkommen jetzt ebenfalls immer größere Probleme: Johnson hat die Grenze ja in die Irische See verlegt und dadurch Nordirland im Grunde vom britischen Festland abgetrennt. Das verschärft die Spannungen zwischen den verschiedenen Fraktionen in Nordirland.</p>
<p>Ganz generell kann man deshalb sagen: Der Brexit hat die Brüche, die es zwischen den vier Nationen vorher auch schon gab, verschärft &#8211; und es ist nicht mehr unvorstellbar, dass das Vereinigte Königreich in seiner jetzigen Form tatsächlich irgendwann auseinanderfällt. <em> Die Fragen stellte Jasper Steinlein, tagesschau.de.</em></p>
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		<title>Marktbericht Turnaround nach unten So tief kann der DAX jetzt fallen Der Turnaround im DAX nimmt Gestalt an. Zu Wochenbeginn rutscht der deutsche Leitindex erneut ab. Wo können die deutschen Standardwerte jetzt Halt finden?</title>
		<link>https://en.spress.net/marktbericht-turnaround-nach-unten-so-tief-kann-der-dax-jetzt-fallen-der-turnaround-im-dax-nimmt-gestalt-an-zu-wochenbeginn-rutscht-der-deutsche-leitindex-erneut-ab-wo-konnen-die-deutschen-standardw/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 08:53:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Marktbericht Deutliche Kursgewinne Die Wall-Street meldet sich zurück Stand: 21.06.2021 22:24 Uhr Ähnlich wie beim DAX haben auch die US-Märkte zum Wochenstart in einer Gegenbewegung deutlich zugelegt. Zinsängste sind etwas abgeflaut. Nun blickt alles auf Notenbank-Chef Jerome Powell. Die New Yorker Börsen haben zum Wochenstart den Schock vom Freitag wieder abgeschüttelt und deutlich Boden gut [&#8230;]]]></description>
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<p> Marktbericht </p>
<h1> Deutliche Kursgewinne Die Wall-Street meldet sich zurück </h1>
<p> Stand: 21.06.2021 22:24 Uhr </p>
<p><strong> Ähnlich wie beim DAX haben auch die US-Märkte zum Wochenstart in einer Gegenbewegung deutlich zugelegt. Zinsängste sind etwas abgeflaut. Nun blickt alles auf Notenbank-Chef Jerome Powell. </strong> Die New Yorker Börsen haben zum Wochenstart den Schock vom Freitag wieder abgeschüttelt und deutlich Boden gut gemacht. Unter Führung des Leitindex Dow Jones, der 1,76 Prozent oder fast 600 Punkte zulegte auf 33.876 Punkte, lagen zum Handelsschluss alle Indizes komfortabel im grünen Bereich. Auch die zunächst schwächer gestartete Technologiebörse Nasdaq war im Verlauf ins Plus gedreht und gewann 0,8 Prozent. Der Auswahlindex Nasdaq 100 ging bei 14.137 Punkten um 0,6 Prozent ebenfalls höher aus dem Handel. Der breiter gefasste S&amp;P-500-Index baute seine Anfangsgewinne aus und schloss 1,4 Prozent höher bei 4224 Punkten. Zum Wochenstart standen kaum nennenswerte Konjunkturdaten auf dem Programm. Von dieser Seite blieb der Kursimpuls also gering.</p>
<h2> Alle Augen auf Jerome Powell </h2>
<p>Für solche Kursimpulse ist nicht nur für die US-Börsen derzeit fast ausschließlich die Notenbank Federal Reserve zuständig. Die Augen der Investoren richten sich nun auf eine Anhörung des Fed-Chefs Jerome Powell vor Teilen des US-Kongresses an diesem Dienstag. Dabei geht es um die Reaktion der Notenbank auf die Corona-Pandemie. Die Äußerungen Powells dürften genau auf Hinweise zur künftigen Geldpolitik abgeklopft werden. &#8220;In gewisser Hinsicht verhalten sich die Anleger so, als ob die US-Notenbank ihre Unterstützung für die US-Wirtschaft vollständig einstellen würde, auch wenn nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein könnte&#8221;, schrieb Marktanalyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets. Eine etwas differenziertere Betrachtung des jüngsten Zinsbeschlusses der Fed also. &#8220;Wir glauben, dass der neue Ausblick der Fed in absehbarer Zeit nicht zu deutlich höheren Leitzinsen führen wird&#8221;, so die Analysten von BlackRock. Unter den 30 Einzelwerten im Dow Jones gab es keinen einzigen Verlierer, Tagessieger waren die Papiere des Kreditkartenriesen American Express. Für Finanzwerte würden höhere Zinsen Rückenwind bedeuten, steigen dadurch doch die Margen und somit die Gewinne.</p>
<h2> DAX schließt am Tageshoch</h2>
<p>Aufatmen auch an der heimischen Börse. Der DAX hat nach schwachem Start im Handelsverlauf die Kurve gekriegt und damit nach den deutlichen Verlusten vom Freitag Stärke gezeigt. Dies trotz der sich abzeichnenden Zinswende in den USA, die die Anleger aber weiter umtreibt und auf der Tagesordnung der Börse(n) weiter ganz oben steht. <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA1XIMQ6AIAwAwL-wA9HEhbewVKiCChgowWj8uzo63l2sMsUc0V6Ullq21gTBjKUYB1VYfMtn-jSRlpOPEE-MWgbIK42YvXGEf3ILB7ep8SVFLLzrB-EobOx-AM-jZlJtAAAA" class="textlink" title="Link zu: Marktbericht: Die Fed wird deutlicher" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Denn die US-Notenbank Federal Reserve hat zwar klar gemacht, dass die Zinsen perspektivisch wieder anziehen werden,</a> bis es aber soweit ist, könnte es noch dauern. Am Ende eines volatilen Handelstages schloss der deutsche Leitindex bei 15.603 Punkten ein Prozent fester und zudem nur knapp unter seinem Tageshoch bei 15.606 Punkten. Zum Handelsstart hatte es allerdings nicht nach einem Happy-End ausgesehen, das Tagestief lag bei 15.309 Punkte immerhin rund 300 Zähler tiefer als der Schlusskurs. Positiv auch, dass der DAX sogar auf Schlusskursbasis über seiner technischen Unterstützung von 15.500 Punkten endete, was eine gewisse Absicherung nach unten bietet.</p>
<h2> Das neue Szenario ist noch nicht in trockenen Tüchern</h2>
<p>Aber trotz der Intra-Day-Erholung: Potenzielles Störfeuer gibt es weiterhin reichlich. Denn der Fed-Beschluss ist nicht in Stein gemeißelt, was den Zeitpunkt erster geldpolitischer Straffungen betrifft. James Bullard, der Präsident der regionalen US-Notenbank Fed von St. Louis, hatte am Freitag eine Leitzinserhöhung bereits im kommenden Jahr ins Spiel gebracht. Prompt sackten die Märkte ab. Es dürfte daher wohl noch etwas dauern, bis sich die Anleger mit dem neuen und wohl auch volatileren Umfeld für die Kapitalmärkte arrangiert haben. &#8220;Das Interessante an dieser Korrektur ist, dass sie verzögert war, so dass der Markt eine Weile brauchte, um die Nachrichten zu verarbeiten&#8221;, sagte Sebastien Galy, Stratege bei Nordea Asset Management.</p>
<h2> Von der EZB droht keine Gefahr</h2>
<p>Während die Anleger über den Fed-Kurs rätseln, können sie sich dies in Bezug auf die EZB sparen. Trotz der zuletzt auch in Europa anziehenden Inflationsgefahren ist von einem Ende der ultralockeren Geldpolitik weit und breit nichts in Sicht. Das machte heute Bankchefin Christine Lagarde nochmals deutlich. Es gelte weiter wachsam zu bleiben, auch wenn sich der Ausblick angesichts der verbesserten Corona-Lage &#8220;in der Tat&#8221; aufhelle, sagte Lagarde am Montag in einer Videoschalte vor einem Ausschuss des Europa-Parlaments. Die geldpolitische Unterstützung müsse bis weit in die Phase der Konjunkturerholung hinein eine Brückenfunktion einnehmen. Lagarde machte einmal mehr deutlich, dass die EZB den jüngsten Anstieg der Inflation als vorübergehend ansieht.</p>
<p> Christine Lagarde </p>
<h2> Autoaktien, Siemens, BASF &amp; Co. gefragt</h2>
<p> Nach den stärkeren Verlusten am Freitag stiegen heute erste Schnäppchenjäger auf tieferem Niveau wieder ein. Teilweise gab es bei den Einzeltiteln deutliche Gewinne von über zwei Prozent. Gefragt waren Autoaktien, aber auch andere Zykliker &#8211; also Unternehmen, deren Geschäfte stark vom Konjunkturverlauf abhängen &#8211; wie Siemens, BASF oder Covestro. Rückenwind erhielten die exportstarken Branchen derzeit vom zuletzt schwachen Euro, ein Effekt, der nicht zu unterschätzen ist. Am Indexende standen die beiden Fresenius-Papiere, und auch Bayer gaben nach. Gegen den Leverkusener Konzern wurde am Abend eine weitere Klage wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat vor Gericht in den USA eingereicht.</p>
<h2> Sorgen um Delta-Variante </h2>
<p> Potenzielles Störfeuer könnte aber auch noch von einer anderen Seite kommen. Denn mit der sich ausbreitenden hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus meldet sich derzeit ein alter Bekannter wieder zurück. Eine Entwicklung, auf die nicht nur die Märkte gerne verzichtet hätten &#8211; und die natürlich allemal das Zeug dazu hat, für viel Unsicherheit zu sorgen. Zwar sind die Infektionszahlen hierzulande (noch) niedrig; die Frage ist aber nicht, ob sich das Virus hierzulande stärker verbreiten wird, sondern wie und wann. Der Impfkampagne kommt damit auch für die Kapitalmärkte noch größere Bedeutung zu als ohnehin.</p>
<h2> Euro erholt sich</h2>
<p> Volatil geht es heute auch am Devisenmarkt zu. Die neuen Zinsspekulationen in den USA haben dem Dollar zu Wochenbeginn zunächst größeren Auftrieb verleihen, der Greenback stieg im frühen Handel gegen den Euro bis auf 1,1848 Dollar. Mittlerweile sind die Anfangsgewinne aber in einer starken Gegenbewegung wieder verloren gegangen. Der Euro liegt im US-Handel bei 1,1917 Dollar sogar wieder knapp ein halbes Prozent im Plus. Seit Mittwoch hat der Euro nach dem Zinsentscheid der Fed allerdings unter starkem Druck gestanden und bis zu knapp drei US-Cent an Wert verloren. Aus Händlerkreisen hieß es, dass die Erholung am Aktienmarkt dem Euro Rückenwind gegeben habe. Der Dollar gilt in Zeiten hoher Unsicherheit und Krisenzeiten als sicherer Hafen. Wenn die Anleger dann wieder bereit sind, größere Risiken einzugehen, fällt er meist wieder zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1891 (Freitag: 1,1898) US-Dollar fest.</p>
<h2> Iran-Wahl stützt die Ölpreise </h2>
<p> Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Bis zum Abend haben sie leichte Gewinne aus dem frühen Handel deutlich ausgebaut. Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten und die jüngste Kursentwicklung am Devisenmarkt. Die Ölpreise erhielten am Nachmittag Auftrieb durch eine leichte Kursschwäche des US-Dollar. Zugleich erhalten die Preise Unterstützung durch den Wahlausgang im Iran und die nach wie vor ergebnislosen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm: Die US-Sanktionen dürften so schnell nicht gelockert werden, mit einem größeren Ölangebot aus dem Iran ist vorerst nicht zu rechnen.</p>
<h2> &#8220;Todeskreuz&#8221; und China-Sorgen beim Bitcoin </h2>
<p> Kryptowährung geraten zu Wochenbeginn deutlich unter Druck. Der Bitcoin fällt auf rund 32.400 Dollar und damit rund neun Prozent zurück. Als Grund wird auf das harte Vorgehen Chinas gegen das Krypto-Mining verwiesen. Darunter versteht man die digitale Herstellung von Internet-Währungen über komplizierte Rechenoperationen. Zudem erhöht China den Druck auf die heimischen Banken: Diese sollten sich nicht in Kryptowährungsgeschäften engagieren. Charttechnische Verkaufssignale beschleunigen die Talfahrt des Bitcoin zusätzlich. Am Wochenende hatte der Durchschnittskurs der 50 vorangegangenen Tage den 200-Tages-Schnitt unterschritten. Diese Konstellation heißt im Börsenjargon &#8220;Todeskreuz&#8221; und gilt als Startschuss für weitere Verkäufe.</p>
<h2> Auto1 ab heute im MDAX </h2>
<p> Heute sind die von der Deutschen Börse beschlossenen Index-Änderungen wirksam geworden. Neu im MDAX sind die Papiere des Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto1. Auch im SDAX gibt es einige Änderungen, so steigen etwa die Anteile der Vodafone-Funkmastentochter Vantage Towers in den Nebenwerteindex auf. Im DAX bleibt alles beim Alten.</p>
<h2> BMW-Chef verteidigt Verbrenner-Strategie und will Kosten deutlich senken </h2>
<p> BMW-Chef Oliver Zipse hat die Strategie seines Konzerns verteidigt, langsamer als etwa der heimische Konkurrent Audi aus der Produktion klassischer Verbrennermotoren auszusteigen. &#8220;Die wahren Entscheider in unserer Industrie sind die Kunden&#8221;, sagte der Manager der &#8220;Passauer Neuen Presse&#8221;. Zwar werde es in den kommenden 15 Jahren Städte, Regionen und Länder geben, in denen sich der Transformationsprozess zur Elektromobilität vollständig vollziehe. Aber in der Summe der weltweit 140 BMW-Märkte werde das nicht der Fall sein. Zudem will das Unternehmen die Herstellungskosten deutlich senken. &#8220;Wir werden bis 2025 die Produktionskosten pro Fahrzeug um 25 Prozent senken &#8211; gemessen an dem Niveau von 2019&#8221;, sagte Vorstandsmitglied Milan Nedeljkovic dem &#8220;Handelsblatt&#8221; (Dienstagausgabe). Dies solle über die Digitalisierung von Planungsprozessen, eine schlankere Logistik sowie eine bessere Auslastung der bestehenden Werke geschehen, hieß es vorab.</p>
<h2> Porsche produziert künftig Batteriezellen im kleinen Stil </h2>
<p> Der zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche will zusammen mit einem Partner im kleinen Umfang Hochleistungs-Batteriezellen herstellen. Die Batteriefabrik soll im Großraum Stuttgart entstehen, wie Porsche mitteilte. Die Batteriezelle sei der Brennraum der Zukunft. Die geplante Fabrik soll einmal eine Kapazität von 100 Megawattstunden pro Jahr erreichen. Das seien Batteriezellen für 1000 Autos. Produktionsstart soll 2024 sein. Am Abend berichteten Medien, dass Varta als Batteriezulieferer für Porsche einsteigen wird. Varta hatte im Frühjahr erklärt, künftig Zellen für die Elektromobilität herstellen zu wollen.</p>
<p>Derweil bahnt sich bei der ebenfalls zum Konzern gehörenden italienischen Sportwagentochter Bugatti eine Entscheidung an. Der Konzern will über die Zukunft der Luxusmarke bis Ende Juni entscheiden. Das kündigte Konzernvorstand und Porsche-Chef Oliver Blume am Montag an.</p>
<h2> BaFin prüft CureVac-Crash</h2>
<p>Der Kursabsturz der CureVac-Aktie hat die Finanzaufsicht BaFin auf den Plan gerufen. Die BaFin schaue sich außergewöhnliche Kursbewegungen dahingehend an, ob möglicherweise Verdachtsmomente für Marktmissbrauch oder Marktmanipulation vorliegen, sagte ein Behördensprecher heute. Die Aktie von CureVac war nach enttäuschenden Studienergebnissen bei dem Covid-Impfstoff des Tübinger Biotechunternehmens am Donnerstag um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Die &#8220;Rheinische Post&#8221; hatte zuvor unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, dass die BaFin dem Verdacht nachgehe, ob jemand aus den Unternehmen CureVac oder Bayer sein Insiderwissen genutzt und rechtzeitig Aktien abgestoßen haben könnte. Bayer ist Kooperationspartner von CureVac.</p>
<h2> Drägerwerk hebt die Prognose an</h2>
<p>Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Konzern Drägerwerk stellt seinen Aktionären für 2021 nach bislang guten Geschäften einen geringeren Umsatzrückgang in Aussicht als bisher befürchtet. So erwartet der SDAX-Konzern jetzt nur noch einen währungsbereinigten Rückgang der Erlöse um zwei bis sechs Prozent, wie er am Montagabend in Lübeck nach Börsenschluss mitteilte. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Abfall von sieben bis elf Prozent gerechnet. Auch bei der Marge des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) wird Drägerwerk optimistischer. Sie soll nun bei acht bis elf Prozent liegen, nachdem das Unternehmen vorher fünf bis acht Prozent erwartet hatte. Die Aktie legt auf der Handelsplattform Tradegate zu.</p>
<h2> Bundeskartellamt nimmt auch Apple unter die Lupe </h2>
<p>Das Bundeskartellamt nutzt seine neuen Möglichkeiten zum Vorgehen gegen große Digital-Plattformen <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACAxWLMQ7DIBAE_0IPxK3fQgP2xlgBhI69ICXK3-2UM5r5GjWryWQfa_DBzzkd44ExthzV7bjVKfzTk8FrI6QhV7TgY-8FNmnbMV5RiFJipX1DkkTdMuTelB8LqSdZtB1odoJMmHdkl8fiMmsxvwsmKln-hwAAAA.." class="textlink" title="Link zu: Bundeskartellamt ermittelt nun auch gegen Apple" target="_blank" rel="nofollow noopener"> nun auch für Ermittlungen gegen Apple</a> . &#8220;Wir werden jetzt prüfen, ob Apple rund um das iPhone mit dem proprietären Betriebssystem iOS ein digitales Ökosystem über mehrere Märkte errichtet hat&#8221;, kündigte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt an. Auf der Grundlage des im Januar reformierten Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen prüft die Behörde bereits Facebook, Amazon und Google.</p>
<h2> Plötzlicher Chefwechsel bei Fluggesellschaft Norwegian </h2>
<p>Die Fluggesellschaft Norwegian tauscht nach turbulenten Monaten ihren Chef aus. Vorstandschef Jacob Schram wird durch den bisherigen Finanzchef Geir Karlsen ersetzt. Karlsen sollte seinen neuen Job noch im Laufe des Montags antreten. Ein Grund für den plötzlichen Wechsel wurde zunächst nicht genannt. Nach langem Kampf ums Überleben hatte die Fluggesellschaft zuletzt ihre Neuaufstellung abgeschlossen und auch die monatelange Zeit unter Gläubigerschutz hinter sich gelassen.</p>
<h2> Frachttechnologie-Startup Forto ist jetzt ein &#8220;Einhorn&#8221; </h2>
<p>Das Berliner Frachttechnologie-Startup Forto hat bei Investoren frisches Kapital in Höhe von 240 Millionen Dollar eingesammelt. Das fünf Jahre alte Unternehmen wird nun mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet. Damit schafft die Firma den Sprung zum &#8220;Einhorn&#8221;. Ab einer Milliarde Dollar werden Startups im Jargon der Investmentbanker als &#8220;Einhörner&#8221; bezeichnet.</p>
<h2> Novartis mit positiven Studiendaten zu Zolgensma </h2>
<p>Novartis hat am Freitagabend positive Studiendaten zum Nutzen der Genersatztherapie Zolgensma beim Einsatz gegen seltenen, erblich bedingten Muskelschwund spinale Muskelatrophie (SMA) publiziert. In der laufenden Phase-3-Studie SPR1NT haben demnach alle mit Zolgensma behandelten Kinder ohne Unterstützung beim Atmen und der Nahrungsaufnahme überlebt. In der STR1VE-EU-Studie hätten zudem 82 Prozent der behandelten Kinder gute Werte in der motorischen Entwicklung gezeigt, die so bei einem normalen Verlauf der SMA-Krankheit nicht beobachtet worden seien. Mit einem Preis von rund zwei Millionen Euro ist Zolgensma das mit Abstand teuerste Medikament der Welt</p>
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		<title>Marktbericht Weiter warten auf die Fed Moderate Verluste an der Wall Street An der Wall Street haben die Anleger weiter fest den künftigen Zinskurs der Notenbank Federal Reserve im Fokus. Die Indizes bleiben auf hohem Niveau, gaben heute aber nach.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 04:20:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Marktbericht Weiter warten auf die Fed Moderate Verluste an der Wall Street Stand: 15.06.2021 22:20 Uhr An der Wall Street haben die Anleger weiter fest den künftigen Zinskurs der Notenbank Federal Reserve im Fokus. Die Indizes bleiben auf hohem Niveau, gaben heute aber nach. Die großen US-Aktienindizes sind heute mit Verlusten aus dem Handel gegangen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="ts-image" src="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/marktueberblick/usa-nyse-wall-street-dow-marktbericht-105https://www.tagesschau.de/https://www.tagesschau.de/~_v-videowebm.jpg" srcset="https://www.tagesschau.de/https://www.tagesschau.de/~_v-videowebm.jpg" alt="Wall Street New York" title="Wall Street New York"> Marktbericht</p>
<h1> Weiter warten auf die Fed Moderate Verluste an der Wall Street </h1>
<p>Stand: 15.06.2021 22:20 Uhr </p>
<p> <strong> An der Wall Street haben die Anleger weiter fest den künftigen Zinskurs der Notenbank Federal Reserve im Fokus. Die Indizes bleiben auf hohem Niveau, gaben heute aber nach. </strong> Die großen US-Aktienindizes sind heute mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Sie bewegten sich dabei aber in überschaubaren Bandbreiten, so dass der breiter aufgestellte S&amp;P-500-Index zwischenzeitlich bei 4257 Punkten sogar ein Rekordhoch erreichen konnte, ehe er danach wieder zurückfiel. Am Ende stand der besonders für die Erfolgsmessung institutioneller Investoren wichtige Index bei 4246 Punkten, ein leichter Verlust von 0,2 Prozent. Der Leitindex Dow Jones verlor ebenfalls leicht 0,27 Prozent und ging bei 34.299 Punkten aus dem Handel.</p>
<h2> Nasdaq: Wie gewonnen, so zerronnen</h2>
<p>An der Technologiebörse Nasdaq drehte sich heute der Trend um. Hatte der Auswahlindex Nasdaq 100 gestern noch bei 14.129 Punkten ein Rekordhoch markiert, gab er heute 0,7 Prozent nach auf 14.030 Punkte. Auch der Composite-Index lag ebenfalls um 0,7 Prozent im Minus bei 14.072 Punkten. Die Schwankungen zeigen, wie nervös die Anleger an der Nasdaq derzeit sind, gelten die hochkapitalisierten Technologieunternehmen doch für höhere Zinsen als besonders verwundbar.</p>
<h2> Gebannter Blick auf die Fed</h2>
<p>Herausragendes Thema an der Street bleibt weiter der zukünftige Zinskurs der Fed. Experten rechnen zwar nicht mit einer Zinsänderung, warten aber mit Spannung auf Aussagen der Währungshüter zum Thema Inflation. Davor wollen sich die Anleger nicht mehr groß neu positionieren, die Indizes bleiben aber auf hohem Niveau. Die Fed werde am Mittwoch vorerst nicht an ihrer Geldpolitik rütteln und den aktuellen Preisdruck erneut als vorübergehend bezeichnen, prognostizierte Dirk Steffen, Chefanlagestratege der Deutschen Bank. &#8220;Dennoch könnten die Währungshüter damit beginnen, über ein mögliches Zurückfahren der Anleihekäufe und die Voraussetzungen dafür zu diskutieren.&#8221; Außerdem könnten die neuen Zinsprojektionen eine erste Anhebung schon für 2023 statt 2024 signalisieren. Dies sei in den Kursen allerdings schon enthalten. Die zweitägige Sitzung beginnt heute, die Ergebnisse werden am Mittwoch ab 20:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit bekannt gegeben.</p>
<h2> Weiterer Schlussrekord für den DAX</h2>
<p>Im Vorfeld der Zinssitzung der Federal Reserve (Fed) zeigte sich der deutsche Aktienmarkt robust und bleibt damit weiter auf hohem Niveau. Der deutsche Leitindex beendete den Handel so hoch wie noch nie bei 15.729 Punkten, ein Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Im Tageshoch ging es bis auf 15.792 Zähler und damit bis ganz knapp an das Rekordhoch bei 15.802 Punkten. &#8220;Investoren warten nach der weiterhin locker agierenden Europäischen Zentralbank nun auf ein entsprechendes Signal der US-Notenbank, dass auch jenseits des Atlantiks von einem frühzeitigen Ende der ultralockeren Geldpolitik noch keine Rede ist&#8221;, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus Axi. Bis dahin will sich trotz der zuletzt verstärkten Inflationssignale niemand aus dem Markt verabschieden.</p>
<h2> Einigung zwischen USA und EU wegen Airbus und Boeing</h2>
<p>Rückenwind gab es bei den Einzelwerten heute für die Luftfahrtbranche. Denn im jahrelangen Streit zwischen den USA und der EU über staatliche Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing haben sich beide Seiten auf ein Fünf-Jahres-Abkommen zur <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA02KMRKAIAwE_0IPautbbEAjZEbRIRcpHP8udna7e3cbNaNJwCnj1E1drdXBRxKZk1e3UEtc8NmKxrTh7-EgztF6LkHFioaLMvjIIijEsG3lqO0x9INL2DfzvApWtaxyAAAA" class="textlink" title="Link zu: Handelsstreit zwischen EU und USA: Keine Strafzölle mehr - vorerst" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Aussetzung der milliardenschweren Strafzölle geeinigt</a> . Damit werde ein neues Kapitel aufgeschlagen in den Beziehungen &#8211; mit Kooperation statt Gerichtsstreitigkeiten, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyern bei EU-USA-Gipfel in Brüssel. Die Zölle könnten wieder eingeführt werden, falls US-Unternehmen nicht in der Lage seien, fair mit denen in Europa zu konkurrieren, fügte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai hinzu. Im DAX gehörten hinter Tagessieger Siemens die Papiere des Triebwerkbauers MTU zu den größten Gewinnern</p>
<h2> Wenig Bewegung am Devisenmarkt</h2>
<p>Am sonst so schnelllebigen Devisenmarkt heißt es ebenfalls Warten auf die Fed. Der Euro wird im US-Handel mit 1,2127 US-Dollar gehandelt und damit ganz leicht höher als in Europa. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2108 (Montag: 1,2112) Dollar fest. Selbst neue Inflationszahlen aus Deutschland und den USA ändern an der derzeitigen Lethargie vor dem Fed-Entscheid nichts. Es gilt mehr denn je, morgen genau zwischen den Zeilen zu lesen. Auch das politische Comeback der USA in NATO und G7 nach dem Ende der Präsidentschaft von Donald Trump helfen dem Dollar nicht. Morgen trifft US-Präsident Joe Biden Russlands Staatschef Wladimir Putin. Traditionell gilt der Greenback in politisch unsicheren Zeiten als &#8220;sicherer Hafen&#8221;.</p>
<h2> Deutsche Inflation legt zu</h2>
<p>Steigende Kosten für Energieprodukte wie Benzin haben die deutsche Inflationsrate im Mai auf den höchsten Stand seit annähernd zehn Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um durchschnittlich 2,5 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. &#8220;Damit erhöhte sich die Inflationsrate den fünften Monat in Folge&#8221;, hieß es.</p>
<h2> US-Erzeugerpreise steigen</h2>
<p>Aus den USA mehren sich derweil ebenfalls die Vorboten einer steigenden Inflation. Im Mai stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das war nicht nur stärker als der von Analysten erwartete Anstieg von im Schnitt 6,2 Prozent. Auch war es der stärkste Zuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen gegenüber dem Vorjahresmonat im Jahr 2010, wie das Ministerium erklärte. Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Produzenten für ihre Waren erhalten, um 0,8 Prozent. Auch dieser Zuwachs fiel stärker aus als erwartet.</p>
<h2> Einzelhandelsumsätze steigen nicht so stark </h2>
<p>Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Mai hingegen stärker als erwartet gefallen. Die Umsätze seien um 1,3 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Analysten hatten im Mittel nur einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet. Allerdings war die Entwicklung im April deutlich positiver als zunächst berichtet. Damals waren die Umsätze um revidierte 0,9 Prozent gestiegen, nachdem zunächst nur eine Stagnation berichtet worden war. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat ergibt sich ein deutliches Plus von 27,7 Prozent. Im Mai 2020 war der Einzelhandel stark durch die Corona-Krise belastet worden.</p>
<h2> Eurobonds stark gefragt</h2>
<p>Bei der ersten Auktion gemeinsamer europäischer Anleihen hat die EU 20 Milliarden Euro eingenommen. Die Emission sei siebenfach überzeichnet gewesen, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag mit. Das bedeutet, dass Papiere im Volumen von rund 140 Milliarden Euro Abnehmer gefunden hätten. Den begleitenden Banken zufolge lag die Rendite der Bonds bei 0,086 Prozent. Die EU hatte im vergangenen Jahr ein Wiederaufbauprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro beschlossen &#8211; 800 Milliarden in an die Inflation angepassten Preisen, wie von der Leyen erklärte. Das Geld soll helfen, die wirtschaftlichen Schäden durch die Pandemie zu bewältigen. Finanziert wird dies über Schulden, die bis 2058 gemeinsam getilgt werden sollen. Die 27 EU-Staaten hatten diese Beschlüsse in den vergangenen Wochen offiziell ratifiziert, was Voraussetzung für den Start der Schuldenaufnahme war.</p>
<h2> Ölpreise weiter auf dem Vormarsch</h2>
<p>Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt und erneut Mehrjahreshochs erreicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 73,69 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Vortag. Mit 73,90 Dollar stieg der Brentpreis zeitweise auf den höchsten Stand seit etwa zwei Jahren. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 93 Cent auf 71,81 Dollar. Mit 72,03 Dollar war er zuvor auf den höchsten Stand seit Oktober 2018 geklettert. Die Ölpreise markierten damit mehrjährige Höchststände. Gestützt werden die Preise vor allem durch die Aussicht auf eine konjunkturelle Besserung und einen damit einhergehenden Nachfrageanstieg nach Erdöl und Ölprodukten wie Benzin. Das Rohölkartell Opec rechnet für die zweite Jahreshälfte mit einem kräftigen Nachfrageschub. Nicht gefragt war hingen Gold, dessen Preis sich um ein halbes Prozent auf 1857 Dollar je Feinunze ermäßigte.</p>
<h2> Deutsche Bank stellt sich neu auf gegen Finanzkriminalität</h2>
<p>Die Deutsche Bank will durch eine neue interne Aufstellung schlagkräftiger im Kampf gegen Finanzkriminalität werden. Vor allem die Bereiche Risikobewertung, Qualitätskontrolle und Transaktionsüberwachung würden gestärkt, erklärte Deutschlands größtes Geldhaus am Dienstag in einer E-Mail an die Mitarbeiter. &#8220;Ich bin mir bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, auch weil wir die Anforderungen der Regulatoren noch nicht überall erfüllen&#8221;, führte Rechtsvorstand Stefan Simon aus, der seit Mai auch die Bereiche Compliance und Kampf gegen Finanzkriminalität bei dem Frankfurter DAX-Konzern führt. Die Finanzaufsicht Bafin hatte erst kürzlich mehr Anstrengungen der Deutschen Bank beim Kampf gegen Geldwäsche angemahnt. Die Bank müsse &#8220;weitere angemessene interne Sicherungsmaßnahmen (&#8230;) ergreifen und Sorgfaltspflichten&#8221; einhalten, forderte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) Ende April. Die Behörde ergänzte das Mandat ihres 2018 bei der Deutschen Bank eingesetzten Sonderbeauftragten.</p>
<h2> Volkswagen will selber Batterierohstoffe beschaffen</h2>
<p>Im Rennen um einen der vorderen Plätze in der Elektromobilität will sich Volkswagen den Zugriff auf Rohstoffe durch Kooperationen und Partnerschaften sichern. &#8220;Neben der Zellherstellung, die für uns ein neues Geschäftsfeld ist, müssen wir auch stärker in die vertikale Integration einsteigen, in die Beschaffung von Rohmaterialien, in die Absicherung von Rohmaterialien&#8221;, sagte Technik-Vorstand Thomas Schmall. Durch die eigene Beschaffung von Batterierohstoffen will Volkswagen sein ehrgeiziges Wachstum in der E-Mobilität absichern und dabei gleichzeitig erreichen, dass die Kosten der Akkus sinken. Batterie-Autos sollen für eine breite Masse von Käufern erschwinglich werden.</p>
<h2> SAP setzt weiter auf die Cloud</h2>
<p>Europas größter Softwarehersteller SAP will trotz kurzfristig ungünstiger Wechselkursentwicklung einen langen Atem beim schnelleren Umbau zum Cloudanbieter beweisen. Die Mittelfristprognose bis 2025 behält SAP aber bei, weil sich der jüngst noch einmal verstärkte Cloudkurs mit der Zeit auszahlen soll. Vorstandschef Christian Klein hatte im Januar ein neues Programmbündel aus der Taufe gehoben, mit dem Kunden schneller und einfacher auf die Cloudangebote des Konzerns umsteigen können. Das erfordert zunächst mehr Investitionen in die Technik und ins Marketing, weswegen Klein bereits im vergangenen Herbst die mittelfristigen Margenprognosen kassiert und die Investoren auf eine längere Durststrecke eingestellt hatte.</p>
<h2> LEG kauft Deutsche Wohnen-Portfolio</h2>
<p>Die LEG-Immobliengruppe-Gruppe hat erneut ein Portfolio der Deutsche Wohnen übernommen. &#8220;Die insgesamt rund 2200 Wohnungen liegen sämtlich in Rheinland-Pfalz&#8221;, erklärte der Konzern am Dienstag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Der Besitzübergang solle zum 31. Dezember 2021 erfolgen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Gespräche über den Erwerb des Portfolios liefen bereits seit einigen Monaten und stünden in keinen Zusammenhang mit der geplanten Fusion der Deutsche Wohnen und Vonovia.</p>
<h2> Lanxess setzt auf Lithium</h2>
<p>Der Spezialchemiekonzern Lanxess ist bei seinem Projektpartner Standard Lithium als Anteilseigner eingestiegen. Ein 2019 gegebener Kredit von Lanxess wurde in knapp 6,3 Millionen Aktien sowie gut 3,1 Millionen Optionen für weitere Papiere gewandelt. Damit kommt Lanxess nun auf eine Beteiligung von rund fünf Prozent.</p>
<h2> Lufthansa hat große Ziele</h2>
<p>Die Lufthansa will nach der Corona-Krise wieder ähnlich profitabel werden wie in ihrem Rekordjahr 2017. Die Fluggesellschaft veröffentlichte überraschend hohe Ziele für das Jahr 2024, wenn sich der Luftverkehr weitgehend von dem Einbruch im Zuge der Pandemie erholt haben soll. Um ihre Ziele zu erreichen, will die Lufthansa ihre Kosten bis 2024 im Vergleich zu 2019 um etwa 3,5 Milliarden Euro senken. Die Lufthansa hat zudem <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACAxXIMQ6AIAwF0LuwA7p6FpZGqzViJfAbBuPd1fG925mbnAClTSmm2HsPoI1bm4UsLPzVXvFrRYqm4KosJ2uK2VYIaSN_UNlBmatcLKabH4cxCM7snhfYY6zBYQAAAA.." class="textlink" title="Link zu: Die Lufthansa will Staatseinfluss möglichst schnell loswerden" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Vorbereitungen für eine mögliche Kapitalerhöhung angekündigt</a> . Dazu habe man Banken mandatiert, teilte die deutsche Fluggesellschaft am Montag mit. &#8220;Vorstand und Aufsichtsrat haben noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt einer möglichen Kapitalerhöhung getroffen&#8221;, hieß es in einer Pflichtmitteilung. An der Börse schloss das LH-Papier im MDAX über drei Prozent leichter.</p>
<h2> Commerzbank stärkt die Kapitalstruktur</h2>
<p>Die Commerzbank hat mit einer neuen Nachranganleihe eine halbe Milliarde Euro bei Investoren eingesammelt. Das Interesse von Anlegern war groß: Das Orderbuch sei mit mehr als 1,75 Milliarden Euro mehrfach überzeichnet gewesen, teilte die Commerzbank am Dienstag mit. Durch die Emission stärke sie ihre Kapitalstruktur. Die Anleihe ist mit 4,25 Prozent verzinst. Bei der Emission handelt es sich um eine Additional-Tier1-Anleihe (AT1), also eine Nachranganleihe. Solche Wertpapiere werden in der Regel von Banken herausgegeben. Sie funktionieren wie klassische Unternehmensanleihen, nur dass ihre Gläubiger im Falle einer Insolvenz erst später &#8211; nachrangig &#8211; bedient werden. Aufgrund ihres Risikos sind AT1-Anleihen höher verzinst. Sie haben außerdem eine unendliche oder sehr lange Laufzeit, können aber nach einer gewissen Zeit getilgt werden.</p>
<h2> Grenke-Chefin geht</h2>
<p>Beim Leasingspezialisten Grenke kehrt keine Ruhe ein. Gestern Abend gab das Unternehmen überraschend den baldigen Abgang seiner mehrjährigen Chefin bekannt. Antje Leminsky habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, nach acht Jahren im Vorstand, davon drei Jahre als Vorstandsvorsitzende, das Unternehmen zum 30. Juni 2021 zu verlassen, hieß es. Mit der seit Monaten laufenden Sonderprüfung nach Vorwürfen eines Finanzinvestors habe ihr Rücktritt nichts zu tun, sagte ein Sprecher. An der Börse kommt die Nachricht nicht sonderlich gut an. Das Papier fällt deutlich.</p>
<h2> </h2>
<h2> Neuer Chef für die Aareal Bank</h2>
<p>Die Aareal Bank hat einen neuen Vorstandschef gefunden. Der frühere Commerzbank-Vorstand Jochen Klösges (56) trete voraussichtlich am 15. September die Nachfolge des erkrankten Hermann Merkens an, teilte der im SDAX gelistete Immobilienfinanzierer überraschend am Dienstag in Wiesbaden mit. Dies habe der Aufsichtsrat einstimmig beschlossen. Merkens war Ende April wegen einer Erkrankung aus dem Vorstand ausgeschieden.</p>
<h2> H&#038;M mit Umsatzsprung</h2>
<p>Der schwedische Modekonzern H&amp;M hat im zweiten Geschäftsquartal (bis Ende Mai) seinen Umsatz im Jahresvergleich um 62 Prozent auf 46,5 Milliarden Kronen (umgerechnet 4,6 Milliarden Euro) verbessert, wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte. Die Umsatzentwicklung sei im Zeitraum März bis Mai aber weiter von der anhaltenden Pandemie beeinflusst worden, hieß es. Zu Beginn des zweiten Geschäftsquartals seien rund 1300 Filialen vorübergehend geschlossen gewesen.</p>
<h2> Oracle über Erwartungen</h2>
<p>Eine starke Nachfrage nach Cloud-Diensten und Software-Lizenzen in der Corona-Krise hat dem SAP-Konkurrenten im abgelaufenen vierten Quartal einen Umsatzzuwachs beschert. Die Erlöse kletterten in den drei Monaten bis Ende Mai um acht Prozent auf 11,23 Milliarden Dollar, wie Oracle nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 11,04 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn stieg auf 4,03 Milliarden Dollar nach 3,12 Milliarden Dollar vor einem Jahr.</p>
<h2> IBM stellt europäischen Quantencomputer vor</h2>
<p>Das Potenzial von Quantencomputern für Wissenschaft und Wirtschaft ist enorm &#8211; nun hat der auf diesem Gebiet mit führende US-Konzern IBM die erste dieser Anlagen in Europa platziert. Das hochkomplexe und ultraschnelle System wurde heute am deutschen Sitz des IT-Unternehmens in Ehningen vorgestellt und soll unter dem Dach der Fraunhofer-Gesellschaft dazu genutzt werden, die Technologie und die Anwendungsszenarien weiter zu erforschen. Bei der Anlage handelt es sich nach IBM-Angaben um &#8220;Europas leistungsstärksten Quantencomputer im industriellen Kontext&#8221;. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Supercomputer in einer Videobotschaft als &#8220;Wunderwerk der Technologie&#8221;. Deutschland gehöre in der Quantentechnologie-Forschung zur Weltspitze. Mit Quantencomputern reagieren Forschung und Industrie auf die Tatsache, dass die bislang übliche Entwicklung von Hochleistungscomputern an ihre physikalischen Grenzen stößt. Quantencomputer können theoretisch um ein Vielfaches leistungsfähiger sein als herkömmliche Rechner, sie können in kürzerer Zeit also komplexere Aufgaben als konventionelle Systeme erledigen.</p>
<h2> About You kommen für 23 Euro</h2>
<p>Die Aktien des Hamburger Online-Modehändlers About You kosten beim morgigen Börsengang je Stück 23 Euro. Das teilte das Unternehmen mit, das damit eine Marktkapitalisierung von rund 3,9 Milliarden Euro erreicht. Der Ausgabepreis liegt etwa in der Mitte der Spanne von 21 bis 26 Euro, zu der die Aktien Investoren angeboten worden waren. Das Volumen des Börsengangs liegt bei 842 Millionen Euro.</p>
<h2> Bike24 und Cherry geben Preisspannen bekannt</h2>
<p>Und auch die nächsten beiden Börsenkandidaten sind in den Startlöchern. Der Dresdner Online-Fahrradhändler Bike24 will noch im Juni auf das Frankfurter Börsenparkett. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde die Preisspanne für den Börsengang auf 15 bis 19 Euro je Aktie festgelegt. In diesem Bereich käme Bike24 auf einen Börsenwert zwischen 662 und 812 Millionen Euro. Der bei Computerspielern beliebte Tastaturhersteller Cherry hat die Preisspanne für seinen geplanten Börsengang auf 30 bis 38 Euro je Anteilsschein festgelegt. Auf dieser Basis würde die Marktkapitalisierung bei 729 bis 923 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen in München mit.</p>
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