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		<title>Marktbericht Weiter warten auf die Fed Moderate Verluste an der Wall Street An der Wall Street haben die Anleger weiter fest den künftigen Zinskurs der Notenbank Federal Reserve im Fokus. Die Indizes bleiben auf hohem Niveau, gaben heute aber nach.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 04:20:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Marktbericht Weiter warten auf die Fed Moderate Verluste an der Wall Street Stand: 15.06.2021 22:20 Uhr An der Wall Street haben die Anleger weiter fest den künftigen Zinskurs der Notenbank Federal Reserve im Fokus. Die Indizes bleiben auf hohem Niveau, gaben heute aber nach. Die großen US-Aktienindizes sind heute mit Verlusten aus dem Handel gegangen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="ts-image" src="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/marktueberblick/usa-nyse-wall-street-dow-marktbericht-105https://www.tagesschau.de/https://www.tagesschau.de/~_v-videowebm.jpg" srcset="https://www.tagesschau.de/https://www.tagesschau.de/~_v-videowebm.jpg" alt="Wall Street New York" title="Wall Street New York"> Marktbericht</p>
<h1> Weiter warten auf die Fed Moderate Verluste an der Wall Street </h1>
<p>Stand: 15.06.2021 22:20 Uhr </p>
<p> <strong> An der Wall Street haben die Anleger weiter fest den künftigen Zinskurs der Notenbank Federal Reserve im Fokus. Die Indizes bleiben auf hohem Niveau, gaben heute aber nach. </strong> Die großen US-Aktienindizes sind heute mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Sie bewegten sich dabei aber in überschaubaren Bandbreiten, so dass der breiter aufgestellte S&amp;P-500-Index zwischenzeitlich bei 4257 Punkten sogar ein Rekordhoch erreichen konnte, ehe er danach wieder zurückfiel. Am Ende stand der besonders für die Erfolgsmessung institutioneller Investoren wichtige Index bei 4246 Punkten, ein leichter Verlust von 0,2 Prozent. Der Leitindex Dow Jones verlor ebenfalls leicht 0,27 Prozent und ging bei 34.299 Punkten aus dem Handel.</p>
<h2> Nasdaq: Wie gewonnen, so zerronnen</h2>
<p>An der Technologiebörse Nasdaq drehte sich heute der Trend um. Hatte der Auswahlindex Nasdaq 100 gestern noch bei 14.129 Punkten ein Rekordhoch markiert, gab er heute 0,7 Prozent nach auf 14.030 Punkte. Auch der Composite-Index lag ebenfalls um 0,7 Prozent im Minus bei 14.072 Punkten. Die Schwankungen zeigen, wie nervös die Anleger an der Nasdaq derzeit sind, gelten die hochkapitalisierten Technologieunternehmen doch für höhere Zinsen als besonders verwundbar.</p>
<h2> Gebannter Blick auf die Fed</h2>
<p>Herausragendes Thema an der Street bleibt weiter der zukünftige Zinskurs der Fed. Experten rechnen zwar nicht mit einer Zinsänderung, warten aber mit Spannung auf Aussagen der Währungshüter zum Thema Inflation. Davor wollen sich die Anleger nicht mehr groß neu positionieren, die Indizes bleiben aber auf hohem Niveau. Die Fed werde am Mittwoch vorerst nicht an ihrer Geldpolitik rütteln und den aktuellen Preisdruck erneut als vorübergehend bezeichnen, prognostizierte Dirk Steffen, Chefanlagestratege der Deutschen Bank. &#8220;Dennoch könnten die Währungshüter damit beginnen, über ein mögliches Zurückfahren der Anleihekäufe und die Voraussetzungen dafür zu diskutieren.&#8221; Außerdem könnten die neuen Zinsprojektionen eine erste Anhebung schon für 2023 statt 2024 signalisieren. Dies sei in den Kursen allerdings schon enthalten. Die zweitägige Sitzung beginnt heute, die Ergebnisse werden am Mittwoch ab 20:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit bekannt gegeben.</p>
<h2> Weiterer Schlussrekord für den DAX</h2>
<p>Im Vorfeld der Zinssitzung der Federal Reserve (Fed) zeigte sich der deutsche Aktienmarkt robust und bleibt damit weiter auf hohem Niveau. Der deutsche Leitindex beendete den Handel so hoch wie noch nie bei 15.729 Punkten, ein Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Im Tageshoch ging es bis auf 15.792 Zähler und damit bis ganz knapp an das Rekordhoch bei 15.802 Punkten. &#8220;Investoren warten nach der weiterhin locker agierenden Europäischen Zentralbank nun auf ein entsprechendes Signal der US-Notenbank, dass auch jenseits des Atlantiks von einem frühzeitigen Ende der ultralockeren Geldpolitik noch keine Rede ist&#8221;, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus Axi. Bis dahin will sich trotz der zuletzt verstärkten Inflationssignale niemand aus dem Markt verabschieden.</p>
<h2> Einigung zwischen USA und EU wegen Airbus und Boeing</h2>
<p>Rückenwind gab es bei den Einzelwerten heute für die Luftfahrtbranche. Denn im jahrelangen Streit zwischen den USA und der EU über staatliche Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing haben sich beide Seiten auf ein Fünf-Jahres-Abkommen zur <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA02KMRKAIAwE_0IPautbbEAjZEbRIRcpHP8udna7e3cbNaNJwCnj1E1drdXBRxKZk1e3UEtc8NmKxrTh7-EgztF6LkHFioaLMvjIIijEsG3lqO0x9INL2DfzvApWtaxyAAAA" class="textlink" title="Link zu: Handelsstreit zwischen EU und USA: Keine Strafzölle mehr - vorerst" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Aussetzung der milliardenschweren Strafzölle geeinigt</a> . Damit werde ein neues Kapitel aufgeschlagen in den Beziehungen &#8211; mit Kooperation statt Gerichtsstreitigkeiten, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyern bei EU-USA-Gipfel in Brüssel. Die Zölle könnten wieder eingeführt werden, falls US-Unternehmen nicht in der Lage seien, fair mit denen in Europa zu konkurrieren, fügte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai hinzu. Im DAX gehörten hinter Tagessieger Siemens die Papiere des Triebwerkbauers MTU zu den größten Gewinnern</p>
<h2> Wenig Bewegung am Devisenmarkt</h2>
<p>Am sonst so schnelllebigen Devisenmarkt heißt es ebenfalls Warten auf die Fed. Der Euro wird im US-Handel mit 1,2127 US-Dollar gehandelt und damit ganz leicht höher als in Europa. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2108 (Montag: 1,2112) Dollar fest. Selbst neue Inflationszahlen aus Deutschland und den USA ändern an der derzeitigen Lethargie vor dem Fed-Entscheid nichts. Es gilt mehr denn je, morgen genau zwischen den Zeilen zu lesen. Auch das politische Comeback der USA in NATO und G7 nach dem Ende der Präsidentschaft von Donald Trump helfen dem Dollar nicht. Morgen trifft US-Präsident Joe Biden Russlands Staatschef Wladimir Putin. Traditionell gilt der Greenback in politisch unsicheren Zeiten als &#8220;sicherer Hafen&#8221;.</p>
<h2> Deutsche Inflation legt zu</h2>
<p>Steigende Kosten für Energieprodukte wie Benzin haben die deutsche Inflationsrate im Mai auf den höchsten Stand seit annähernd zehn Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um durchschnittlich 2,5 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. &#8220;Damit erhöhte sich die Inflationsrate den fünften Monat in Folge&#8221;, hieß es.</p>
<h2> US-Erzeugerpreise steigen</h2>
<p>Aus den USA mehren sich derweil ebenfalls die Vorboten einer steigenden Inflation. Im Mai stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das war nicht nur stärker als der von Analysten erwartete Anstieg von im Schnitt 6,2 Prozent. Auch war es der stärkste Zuwachs seit Beginn der Aufzeichnungen gegenüber dem Vorjahresmonat im Jahr 2010, wie das Ministerium erklärte. Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Produzenten für ihre Waren erhalten, um 0,8 Prozent. Auch dieser Zuwachs fiel stärker aus als erwartet.</p>
<h2> Einzelhandelsumsätze steigen nicht so stark </h2>
<p>Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Mai hingegen stärker als erwartet gefallen. Die Umsätze seien um 1,3 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Analysten hatten im Mittel nur einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet. Allerdings war die Entwicklung im April deutlich positiver als zunächst berichtet. Damals waren die Umsätze um revidierte 0,9 Prozent gestiegen, nachdem zunächst nur eine Stagnation berichtet worden war. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat ergibt sich ein deutliches Plus von 27,7 Prozent. Im Mai 2020 war der Einzelhandel stark durch die Corona-Krise belastet worden.</p>
<h2> Eurobonds stark gefragt</h2>
<p>Bei der ersten Auktion gemeinsamer europäischer Anleihen hat die EU 20 Milliarden Euro eingenommen. Die Emission sei siebenfach überzeichnet gewesen, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag mit. Das bedeutet, dass Papiere im Volumen von rund 140 Milliarden Euro Abnehmer gefunden hätten. Den begleitenden Banken zufolge lag die Rendite der Bonds bei 0,086 Prozent. Die EU hatte im vergangenen Jahr ein Wiederaufbauprogramm im Umfang von 750 Milliarden Euro beschlossen &#8211; 800 Milliarden in an die Inflation angepassten Preisen, wie von der Leyen erklärte. Das Geld soll helfen, die wirtschaftlichen Schäden durch die Pandemie zu bewältigen. Finanziert wird dies über Schulden, die bis 2058 gemeinsam getilgt werden sollen. Die 27 EU-Staaten hatten diese Beschlüsse in den vergangenen Wochen offiziell ratifiziert, was Voraussetzung für den Start der Schuldenaufnahme war.</p>
<h2> Ölpreise weiter auf dem Vormarsch</h2>
<p>Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt und erneut Mehrjahreshochs erreicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 73,69 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Vortag. Mit 73,90 Dollar stieg der Brentpreis zeitweise auf den höchsten Stand seit etwa zwei Jahren. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 93 Cent auf 71,81 Dollar. Mit 72,03 Dollar war er zuvor auf den höchsten Stand seit Oktober 2018 geklettert. Die Ölpreise markierten damit mehrjährige Höchststände. Gestützt werden die Preise vor allem durch die Aussicht auf eine konjunkturelle Besserung und einen damit einhergehenden Nachfrageanstieg nach Erdöl und Ölprodukten wie Benzin. Das Rohölkartell Opec rechnet für die zweite Jahreshälfte mit einem kräftigen Nachfrageschub. Nicht gefragt war hingen Gold, dessen Preis sich um ein halbes Prozent auf 1857 Dollar je Feinunze ermäßigte.</p>
<h2> Deutsche Bank stellt sich neu auf gegen Finanzkriminalität</h2>
<p>Die Deutsche Bank will durch eine neue interne Aufstellung schlagkräftiger im Kampf gegen Finanzkriminalität werden. Vor allem die Bereiche Risikobewertung, Qualitätskontrolle und Transaktionsüberwachung würden gestärkt, erklärte Deutschlands größtes Geldhaus am Dienstag in einer E-Mail an die Mitarbeiter. &#8220;Ich bin mir bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, auch weil wir die Anforderungen der Regulatoren noch nicht überall erfüllen&#8221;, führte Rechtsvorstand Stefan Simon aus, der seit Mai auch die Bereiche Compliance und Kampf gegen Finanzkriminalität bei dem Frankfurter DAX-Konzern führt. Die Finanzaufsicht Bafin hatte erst kürzlich mehr Anstrengungen der Deutschen Bank beim Kampf gegen Geldwäsche angemahnt. Die Bank müsse &#8220;weitere angemessene interne Sicherungsmaßnahmen (&#8230;) ergreifen und Sorgfaltspflichten&#8221; einhalten, forderte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) Ende April. Die Behörde ergänzte das Mandat ihres 2018 bei der Deutschen Bank eingesetzten Sonderbeauftragten.</p>
<h2> Volkswagen will selber Batterierohstoffe beschaffen</h2>
<p>Im Rennen um einen der vorderen Plätze in der Elektromobilität will sich Volkswagen den Zugriff auf Rohstoffe durch Kooperationen und Partnerschaften sichern. &#8220;Neben der Zellherstellung, die für uns ein neues Geschäftsfeld ist, müssen wir auch stärker in die vertikale Integration einsteigen, in die Beschaffung von Rohmaterialien, in die Absicherung von Rohmaterialien&#8221;, sagte Technik-Vorstand Thomas Schmall. Durch die eigene Beschaffung von Batterierohstoffen will Volkswagen sein ehrgeiziges Wachstum in der E-Mobilität absichern und dabei gleichzeitig erreichen, dass die Kosten der Akkus sinken. Batterie-Autos sollen für eine breite Masse von Käufern erschwinglich werden.</p>
<h2> SAP setzt weiter auf die Cloud</h2>
<p>Europas größter Softwarehersteller SAP will trotz kurzfristig ungünstiger Wechselkursentwicklung einen langen Atem beim schnelleren Umbau zum Cloudanbieter beweisen. Die Mittelfristprognose bis 2025 behält SAP aber bei, weil sich der jüngst noch einmal verstärkte Cloudkurs mit der Zeit auszahlen soll. Vorstandschef Christian Klein hatte im Januar ein neues Programmbündel aus der Taufe gehoben, mit dem Kunden schneller und einfacher auf die Cloudangebote des Konzerns umsteigen können. Das erfordert zunächst mehr Investitionen in die Technik und ins Marketing, weswegen Klein bereits im vergangenen Herbst die mittelfristigen Margenprognosen kassiert und die Investoren auf eine längere Durststrecke eingestellt hatte.</p>
<h2> LEG kauft Deutsche Wohnen-Portfolio</h2>
<p>Die LEG-Immobliengruppe-Gruppe hat erneut ein Portfolio der Deutsche Wohnen übernommen. &#8220;Die insgesamt rund 2200 Wohnungen liegen sämtlich in Rheinland-Pfalz&#8221;, erklärte der Konzern am Dienstag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Der Besitzübergang solle zum 31. Dezember 2021 erfolgen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Gespräche über den Erwerb des Portfolios liefen bereits seit einigen Monaten und stünden in keinen Zusammenhang mit der geplanten Fusion der Deutsche Wohnen und Vonovia.</p>
<h2> Lanxess setzt auf Lithium</h2>
<p>Der Spezialchemiekonzern Lanxess ist bei seinem Projektpartner Standard Lithium als Anteilseigner eingestiegen. Ein 2019 gegebener Kredit von Lanxess wurde in knapp 6,3 Millionen Aktien sowie gut 3,1 Millionen Optionen für weitere Papiere gewandelt. Damit kommt Lanxess nun auf eine Beteiligung von rund fünf Prozent.</p>
<h2> Lufthansa hat große Ziele</h2>
<p>Die Lufthansa will nach der Corona-Krise wieder ähnlich profitabel werden wie in ihrem Rekordjahr 2017. Die Fluggesellschaft veröffentlichte überraschend hohe Ziele für das Jahr 2024, wenn sich der Luftverkehr weitgehend von dem Einbruch im Zuge der Pandemie erholt haben soll. Um ihre Ziele zu erreichen, will die Lufthansa ihre Kosten bis 2024 im Vergleich zu 2019 um etwa 3,5 Milliarden Euro senken. Die Lufthansa hat zudem <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACAxXIMQ6AIAwF0LuwA7p6FpZGqzViJfAbBuPd1fG925mbnAClTSmm2HsPoI1bm4UsLPzVXvFrRYqm4KosJ2uK2VYIaSN_UNlBmatcLKabH4cxCM7snhfYY6zBYQAAAA.." class="textlink" title="Link zu: Die Lufthansa will Staatseinfluss möglichst schnell loswerden" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Vorbereitungen für eine mögliche Kapitalerhöhung angekündigt</a> . Dazu habe man Banken mandatiert, teilte die deutsche Fluggesellschaft am Montag mit. &#8220;Vorstand und Aufsichtsrat haben noch keine Entscheidung über Umfang und Zeitpunkt einer möglichen Kapitalerhöhung getroffen&#8221;, hieß es in einer Pflichtmitteilung. An der Börse schloss das LH-Papier im MDAX über drei Prozent leichter.</p>
<h2> Commerzbank stärkt die Kapitalstruktur</h2>
<p>Die Commerzbank hat mit einer neuen Nachranganleihe eine halbe Milliarde Euro bei Investoren eingesammelt. Das Interesse von Anlegern war groß: Das Orderbuch sei mit mehr als 1,75 Milliarden Euro mehrfach überzeichnet gewesen, teilte die Commerzbank am Dienstag mit. Durch die Emission stärke sie ihre Kapitalstruktur. Die Anleihe ist mit 4,25 Prozent verzinst. Bei der Emission handelt es sich um eine Additional-Tier1-Anleihe (AT1), also eine Nachranganleihe. Solche Wertpapiere werden in der Regel von Banken herausgegeben. Sie funktionieren wie klassische Unternehmensanleihen, nur dass ihre Gläubiger im Falle einer Insolvenz erst später &#8211; nachrangig &#8211; bedient werden. Aufgrund ihres Risikos sind AT1-Anleihen höher verzinst. Sie haben außerdem eine unendliche oder sehr lange Laufzeit, können aber nach einer gewissen Zeit getilgt werden.</p>
<h2> Grenke-Chefin geht</h2>
<p>Beim Leasingspezialisten Grenke kehrt keine Ruhe ein. Gestern Abend gab das Unternehmen überraschend den baldigen Abgang seiner mehrjährigen Chefin bekannt. Antje Leminsky habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, nach acht Jahren im Vorstand, davon drei Jahre als Vorstandsvorsitzende, das Unternehmen zum 30. Juni 2021 zu verlassen, hieß es. Mit der seit Monaten laufenden Sonderprüfung nach Vorwürfen eines Finanzinvestors habe ihr Rücktritt nichts zu tun, sagte ein Sprecher. An der Börse kommt die Nachricht nicht sonderlich gut an. Das Papier fällt deutlich.</p>
<h2> </h2>
<h2> Neuer Chef für die Aareal Bank</h2>
<p>Die Aareal Bank hat einen neuen Vorstandschef gefunden. Der frühere Commerzbank-Vorstand Jochen Klösges (56) trete voraussichtlich am 15. September die Nachfolge des erkrankten Hermann Merkens an, teilte der im SDAX gelistete Immobilienfinanzierer überraschend am Dienstag in Wiesbaden mit. Dies habe der Aufsichtsrat einstimmig beschlossen. Merkens war Ende April wegen einer Erkrankung aus dem Vorstand ausgeschieden.</p>
<h2> H&#038;M mit Umsatzsprung</h2>
<p>Der schwedische Modekonzern H&amp;M hat im zweiten Geschäftsquartal (bis Ende Mai) seinen Umsatz im Jahresvergleich um 62 Prozent auf 46,5 Milliarden Kronen (umgerechnet 4,6 Milliarden Euro) verbessert, wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte. Die Umsatzentwicklung sei im Zeitraum März bis Mai aber weiter von der anhaltenden Pandemie beeinflusst worden, hieß es. Zu Beginn des zweiten Geschäftsquartals seien rund 1300 Filialen vorübergehend geschlossen gewesen.</p>
<h2> Oracle über Erwartungen</h2>
<p>Eine starke Nachfrage nach Cloud-Diensten und Software-Lizenzen in der Corona-Krise hat dem SAP-Konkurrenten im abgelaufenen vierten Quartal einen Umsatzzuwachs beschert. Die Erlöse kletterten in den drei Monaten bis Ende Mai um acht Prozent auf 11,23 Milliarden Dollar, wie Oracle nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 11,04 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn stieg auf 4,03 Milliarden Dollar nach 3,12 Milliarden Dollar vor einem Jahr.</p>
<h2> IBM stellt europäischen Quantencomputer vor</h2>
<p>Das Potenzial von Quantencomputern für Wissenschaft und Wirtschaft ist enorm &#8211; nun hat der auf diesem Gebiet mit führende US-Konzern IBM die erste dieser Anlagen in Europa platziert. Das hochkomplexe und ultraschnelle System wurde heute am deutschen Sitz des IT-Unternehmens in Ehningen vorgestellt und soll unter dem Dach der Fraunhofer-Gesellschaft dazu genutzt werden, die Technologie und die Anwendungsszenarien weiter zu erforschen. Bei der Anlage handelt es sich nach IBM-Angaben um &#8220;Europas leistungsstärksten Quantencomputer im industriellen Kontext&#8221;. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Supercomputer in einer Videobotschaft als &#8220;Wunderwerk der Technologie&#8221;. Deutschland gehöre in der Quantentechnologie-Forschung zur Weltspitze. Mit Quantencomputern reagieren Forschung und Industrie auf die Tatsache, dass die bislang übliche Entwicklung von Hochleistungscomputern an ihre physikalischen Grenzen stößt. Quantencomputer können theoretisch um ein Vielfaches leistungsfähiger sein als herkömmliche Rechner, sie können in kürzerer Zeit also komplexere Aufgaben als konventionelle Systeme erledigen.</p>
<h2> About You kommen für 23 Euro</h2>
<p>Die Aktien des Hamburger Online-Modehändlers About You kosten beim morgigen Börsengang je Stück 23 Euro. Das teilte das Unternehmen mit, das damit eine Marktkapitalisierung von rund 3,9 Milliarden Euro erreicht. Der Ausgabepreis liegt etwa in der Mitte der Spanne von 21 bis 26 Euro, zu der die Aktien Investoren angeboten worden waren. Das Volumen des Börsengangs liegt bei 842 Millionen Euro.</p>
<h2> Bike24 und Cherry geben Preisspannen bekannt</h2>
<p>Und auch die nächsten beiden Börsenkandidaten sind in den Startlöchern. Der Dresdner Online-Fahrradhändler Bike24 will noch im Juni auf das Frankfurter Börsenparkett. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde die Preisspanne für den Börsengang auf 15 bis 19 Euro je Aktie festgelegt. In diesem Bereich käme Bike24 auf einen Börsenwert zwischen 662 und 812 Millionen Euro. Der bei Computerspielern beliebte Tastaturhersteller Cherry hat die Preisspanne für seinen geplanten Börsengang auf 30 bis 38 Euro je Anteilsschein festgelegt. Auf dieser Basis würde die Marktkapitalisierung bei 729 bis 923 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen in München mit.</p>
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		<title>Wall-Street-Rally geht weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 01:53:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[An der New Yorker Weltleitbörse lassen sich die Bullen nicht beirren. Die Aussicht auf eine kräftige Erholung der Wirtschaft treibt den Markt. Auch der DAX konnte sich dem heute nicht entziehen. Langsam aber stetig eilen die US-Aktienindizes von Hoch zu Hoch. Heute waren es die Standardwerte, die bei den Anlegern besonders beliebt waren. Zwar waren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> An der New Yorker Weltleitbörse lassen sich die Bullen nicht beirren. Die Aussicht auf eine kräftige Erholung der Wirtschaft treibt den Markt. Auch der DAX konnte sich dem heute nicht entziehen. </strong> </p>
<p> Langsam aber stetig eilen die US-Aktienindizes von Hoch zu Hoch. Heute waren es die Standardwerte, die bei den Anlegern besonders beliebt waren. Zwar waren im Zuge nachlassender Zins- und Inflationsängste zuletzt auch die Technologieaktien wieder gefragt gewesen, die immer realer werdende Aussicht auf eine kräftige Erholung der Wirtschaft nach der Krise kommt derzeit aber eher den Standardwerten der &#8220;Old Economy&#8221; zugute. Allerdings ist die Abgrenzung schwierig, denn nirgendwo stehen mehr Tech-Aktien auf dem Kurszettel als in den USA. So sind selbst im Leitindex Dow Jones mit Apple und Microsoft zwei Technologieaktien die am schwersten gewichteten Einzelaktien. Auch im breiter aufgestellten S&amp;P-500-Index sind beide Bereiche vertreten. Spektakulär sind dabei weniger die Anstiege an sich, sondern vielmehr die Konstanz, mit der diese nun schon seit Wochen immer wieder zu beobachten sind. Der Markt zeigt kaum eine Schwäche.</p>
<h2> Dow und S&amp;P-500 mit weiteren Rekorden</h2>
<p>Am besten schlug sich heute der Leitindex Dow Jones, der am Ende um 0,48 Prozent höher schloss bei 34.200 Zählern und bei 34.256 Punkten im Handelsverlauf ein weiteres Rekordhoch markierte. Was auch für den S&amp;P-500-Index galt. Dieser markierte heute bei 4191 eine weitere Bestmarke und legte am Ende 0,36 Prozent zu auf 4185 Punkte. Erst am Vortag hatte der Dow Jones die Marke von 34.000 Punkten überwunden, die Nasdaq kurz zuvor die Schwelle von 14.000 Punkten. Der Dow markierte auf Wochensicht einen Zugewinn von rund einem Prozent. Die Technologiebörse konsolidierte heute und stieg nur leicht auf 14.052 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 ging bei 14.041 Punkten ebenfalls kaum verändert aus dem Handel. Beide Indizes erreichten aber trotzdem neue Bestmarken im Verlauf bei 14.062 beziehungsweise 14.050 Punkten. Trotz der Kursrally der vergangenen Wochen und Monate sehen Experten noch immer Aufwärtspotenzial: Die schweizerische Bank UBS erhöhte an diesem Freitag das Kursziel für den S&amp;P 500 bis zum Jahresende von 4200 auf 4400 Punkte. &#8220;Da sich die Wiedereröffnung der Wirtschaft in den kommenden Monaten beschleunigen sollte, glauben wir, dass der Bullenmarkt weiterhin auf einem soliden Fundament steht&#8221;, schrieb Investment-Chef Mark Haefele.</p>
<h2> Morgan Stanley mit Schönheitsfleck</h2>
<p>Als letzte große Wall-Street-Investmentbank hat heute Morgan Stanley seine Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Der boomende Handel mit Wertpapieren sowie starke Zuwächse in der Vermögensverwaltung und im Investmentbanking haben dem US-Geldhaus Morgan Stanley zu Jahresbeginn Bestwerte bei Gewinn und Erträgen beschert. In den drei Monaten bis Ende März stieg der Überschuss im Jahresvergleich um 150 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro). Allerdings hat der Ausfall eines Kunden die Bank rund 900 Millionen Dollar gekostet, was für Irritationen sorgt. Morgan Stanley nannte keinen Namen, es dürfte sich aber um den Hedgefonds Archegos gehandelt haben, dessen Pleite die Branche erschüttert und auch andere Investmenthäuser wie Credit Suisse oder Nomura belastet hatte. Das Papier verlor letztlich deutlich 2,8 Prozent trotz der glänzenden Zahlen. &#8220;Bisher hat der Finanzsektor sehr starke Gewinne gemeldet, und das könnte für diese Gewinnsaison von entscheidender Bedeutung sein&#8221;, sagte Peter Cardillo, Chef-Marktökonom bei Spartan Capital Securities in New York.</p>
<h2> DAX bricht aus auf Rekordniveau</h2>
<p>Der deutsche Leitindex DAX hat es zum Wochenschluss endlich geschafft, seine bisherige Bestmarke bei 15.311 Punkten zu überspringen. Fast zwei Wochen hat es in einer längeren Seitwärtsphase gedauert, ehe auch bei unserem Markt endlich der Knoten geplatzt war und er letztlich der US-Börse doch noch nach oben folgte. Im späten Geschäft legte der Index dabei noch eine Schippe drauf und schloss am Ende nahe dem Tages- und Rekordhoch bei 15.459 Punkten. Das war der höchste Schlusskurs aller Zeiten und ein Tagesgewinn von 1,34 Prozent. In der Spitze legte der deutsche Leitindex im Verlauf sogar bis auf die Bestmarke von 15.473 Punkten zu. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Zuwachs von knapp 1,5 Prozent an, was sich fast ausschließlich aus dem heutigen Tagesgewinn errechnet.</p>
<h2> Die Rally könnte weitergehen</h2>
<p>Die meisten Experten sehen das Ende der Fahnenstange für den deutschen Leitindex und andere Aktienindizes noch nicht erreicht. &#8220;Die Aktienmärkte kann scheinbar nichts erschüttern. Sie sind stabil wie Granit&#8221;, kommentiert etwa Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, den weltweiten Höhenflug der Börsen. Als Motor für weitere Kursgewinne sieht er die zunehmende globale Wirtschaftsdynamik. Seit Jahresbeginn hat der DAX hierzulande über elf Prozent zugelegt. Mit Blick auf die laufende Berichtssaison sehen Strategen dennoch Luft nach oben. Analysten gehen davon aus, dass die Gewinne der im Auswahlindex STOXX 600 gelisteten Unternehmen im ersten Quartal im Schnitt um mehr als 55 Prozent gestiegen sind, nachdem sie Refinitiv-Daten zufolge im Vorjahr um fast 40 Prozent eingebrochen waren. &#8220;Viele der guten Nachrichten sind aber bereits an den Börsen eingepreist&#8221;, sagte Investmentexperte Rupert Thompson vom Vermögensverwalter Kingswood. &#8220;Die Aktienmärkte werden wahrscheinlich weiter nach oben tendieren, müssen sich aber definitiv konsolidieren.&#8221;</p>
<h2> Gute Unternehmensergebnisse </h2>
<p>Beflügelt wurde der DAX heute aber nicht nur von der Wall Street, sondern auch von starken heimischen Unternehmensnachrichten. Neben Daimler haben auch eine Kaufempfehlung für den Triebwerkhersteller MTU sowie gute Quartalszahlen von HeidelCement für neuen Schwung gesorgt. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Berliner Mietendeckel konnten auch die beiden Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen und Vonovia zulegen. Vonovia hielt zudem heute seine Hauptversammlung ab. Tagessieger war im DAX aber die schwer gewichtete Siemens-Aktie, die fast vier Prozent zulegte. Auch VW und Covestro legten deutlich zu. Es gab kaum Verlierer im DAX, lediglich Deutsche Börse gaben leicht nach.</p>
<h2> Und dann auch noch robuste China-Daten </h2>
<p>Gute Nachrichten kamen zudem aus dem Reich der Mitte. Dort hat die <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA03IOxKAIAxF0b2kB6V1LTYZRIMfdMzLUDjuXe3s7rkXGXUkwKFd3_RNrdWDp6Qahc0P6V35xKcRb6cVf0fJhV3lKArb3LKX2coCO11ogxdsK90PeESlMWMAAAA." class="textlink" title="Link zu: Rekordwachstum der chinesischen Wirtschaft im ersten Quartal" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Wirtschaft die Corona-Krise weitgehend überwunden</a> und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Den neuesten Zahlen zufolge legte die zweitgrößte Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zu. Es handelt sich um den größten Sprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren. Experten hatten mit einem Anstieg in dieser Größenordnung gerechnet.</p>
<h2> Niedrige US-Rendite lastet auf dem Dollar </h2>
<p>Der Euro ist wieder in Richtung 1,20 Dollar gestiegen und wird aktuell bei 1,1981 Dollar gehandelt. Wie bereits am Vortag hielt sich der Kurs der Gemeinschaftswährung aber in einer eher engen Handelsspanne. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1986 (Donnerstag: 1,1970) Dollar fest. Der Greenback leidet derzeit darunter, dass sich in den USA die Rentenrenditen beruhigt haben. Experten erwarten, dass ohne eine Trendwende dieser Druck anhalten dürfte. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe fällt auf 1,58 Prozent zurück. Auch die gute Stimmung an den Aktienmärkten lastet auf der Weltleitwährung, gilt diese doch in Krisenzeiten auch als Rückzugswährung.</p>
<h2> US-Verbraucher zuversichtlich</h2>
<p>Die Stimmung der US-Konsumenten ist auf das höchste Niveau seit einem Jahr gestiegen. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen legte im April auf 86,5 Zähler von 84,9 Punkten im März zu, wie die Universität Michigan am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem noch höheren Anstieg auf 89,6 Punkte gerechnet. Angesichts der in Gang gekommenen Impfkampagne und staatlicher Zuwendungen an die Bürger schätzten die befragten Konsumenten ihre Lage zwar besser ein als zuletzt. Doch bei den Aussichten blieb die Einschätzung gegenüber der März-Befragung unverändert. Auf den Dollarkurs hatten die Daten keinen Einfluss.</p>
<h2> Der digitale Euro kommt</h2>
<p>Bundesfinanzminister Olaf Scholz rechnet fest mit der Einführung eines digitalen Euro. &#8220;Wir sind jetzt auf einem Prozess, der dazu führt, dass er kommen wird. Davon bin ich jedenfalls überzeugt,&#8221; sagte Scholz am Freitag in Berlin. Bei der Herausgabe von Währungen müsse die staatliche Souveränität gewahrt werden. Daher begrüße er die Schritte der Europäischen Zentralbank (EZB). Deutschland werde die Notenbank aktiv unterstützen.</p>
<h2> Deutsche Wohnen von Mietendeckelurteil befeuert</h2>
<p>Gefragt waren im DAX Papiere des Berliner Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen. Die Aktie wurde von mehreren Analysten zum Kauf empfohlen, nachdem das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig erklärt hat. Davon dürfte besonders die Deutsche Wohnen profitieren. Sie ist mit 155.000 Wohnungen der mit Abstand größte Wohnungskonzern der Hauptstadt.</p>
<h2> Daimler verdient mehr als erwartet</h2>
<p>Zu den größten Gewinnern im DAX gehörte die Daimler-Aktie. <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACAxXIMQ7CMAwF0Ltkd0PXniWLoR9iyXHb2FElEHcvjO990khLqhG7LyWXfJ7nFPyC-6PymFb8Snr89YyShwW6oTZYyStLU3RSadtwMdDeGQ4LDtmMcDgFXJlAbbuLSjCCjsE9WP3NVWE03-apRtP0vQCZsRVUjAAAAA.." class="textlink" title="Link zu: Daimler eifert Tesla nach - doch der Vorsprung ist groß" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Der Konzern hat im ersten Quartal vor allem in China den Absatz gesteigert und beim Gewinn das schwache Vorjahresquartal klar übertroffen</a> . Damit liege man auch deutlich über den Markterwartungen, erklärte das Unternehmen. Das Vorsteuerergebnis lag bei 5,7 Milliarden Euro, verglichen mit 617 Millionen im ersten Quartal 2020.</p>
<h2> Pkw-Neuzulassungen in Europa weit unter Vorkrisenniveau</h2>
<p>Der Autoabsatz in der Europäischen Union hat sich im ersten Quartal im Vergleich zu dem von der beginnenden Corona-Pandemie geprägten Vorjahresquartal etwas erholt. Von Januar bis März stieg die Zahl der Neuzulassungen um 3,2 Prozent auf 2,6 Millionen Pkw, erklärte der europäische Herstellerverband ACEA. Im März belief sich das Plus gegenüber dem Vorjahresmonat auf 87,3 Prozent. Der starke Anstieg ist mit dem niedrigen Vergleichswert Anfang 2020 zu erklären, als die Corona-Krise den Absatz einbrechen ließ. Die Verkaufszahlen liegen im ersten Quartal noch immer weit unter dem Vorkrisenniveau: Von Januar bis März 2019 hatte ACEA vier Millionen Neuwagen gezählt.</p>
<h2> HeidelCement startet robust ins neue Jahr</h2>
<p>Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz sei von 3,93 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,96 Milliarden Euro gestiegen. Analysten seien hingegen von einem Rückgang auf 3,87 Milliarden Euro ausgegangen. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen (RCOBD) stieg den Angaben zufolge von 405 Millionen Euro auf 538 Millionen Euro. Hier hätten Experten mit 436 Millionen Euro ebenfalls weniger erwartet.</p>
<h2> VW-Absatz in China brummt</h2>
<p>Die weltweiten Auslieferungen des Volkswagen-Konzerns sind im ersten Quartal von einem besonders starken China-Geschäft angetrieben worden. So stieg der Absatz zwischen Januar und März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über ein Fünftel auf 2,43 Millionen Fahrzeuge, wie der DAX-Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Der Sportwagenbauer Porsche hat derweil im ersten Quartal 2021 rund ein Drittel mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Zwischen Januar und Ende März seien 71 986 Fahrzeuge an Kunden übergeben worden &#8211; das seien 36 Prozent mehr als im Startquartal 2020, so die VW-Konzerntochter.</p>
<h2> Deutsche-Bank-Filialschließungen vor allem in NRW und Großstädten</h2>
<p>Der Abbau von knapp 100 Filialen der Deutschen Bank trifft vor allem Großstädte und Nordrhein-Westfalen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland sollen 37 Standorte dicht gemacht werden, darunter vier Filialen in Düsseldorf sowie jeweils drei in Köln und Essen, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Übersicht auf der Homepage des Geldhauses hervorgeht. In Berlin sind insgesamt sechs Filialen betroffen, in Hamburg, München und der Bankenmetropole Frankfurt jeweils vier. Deutschlands größtes Geldhaus will bis Ende des Jahres 97 der zuletzt 497 Filialen der Marke Deutsche Bank schließen. Rund 450 Vollzeitstellen sollen netto entfallen. Das Institut hatte sich jüngst mit der Arbeitnehmerseite dazu auf einen Interessenausgleich geeinigt. Die Stellen sollen sozialverträglich unter anderem mit Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen abgebaut werden.</p>
<h2> Pfeiffer Vacuum mit Kurssprung</h2>
<p>Pfeiffer Vacuum aus dem TecDAx sorgten mit einem angehobenen Ausblick für einen Kurssprung von über elf Prozent. Der Vakuumpumpenhersteller hat im ersten Quartal dank einer höheren Nachfrage Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Analyst Martin Comtesse von Jefferies geht davon aus, dass die Markterwartungen an die Ergebnisse im laufenden Jahr um rund zehn Prozent steigen dürften. Im Januar waren die Aktien mit fast 193 Euro auf ein Rekordhoch geklettert.</p>
<h2> Neue Chefin bei Takkt</h2>
<p>Der Büromöbelhändler Takkt hat eine Nachfolgerin für Vorstandschef Felix Zimmermann gefunden. Maria Zesch werde die Führung des Unternehmens am 1. August übernehmen, teilte das im SDAX gelistete Unternehmen am Freitagabend in Stuttgart mit. Zimmermann werde bereits nach der Hauptversammlung am 11. Mai auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden. Der Manager hatte bereits im September angekündigt, dass er seinen eigentlich bis zum Jahr 2023 laufenden Vertrag nicht verlängern werde. Der Aufsichtsrat hatte daraufhin eine Nachfolgeregelung bereits für das Jahr 2021 ins Auge gefasst.</p>
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		<title>Wall-Street-Rally geht weiter</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 10:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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					<description><![CDATA[An der New Yorker Weltleitbörse lassen sich die Bullen nicht beirren. Die Aussicht auf eine kräftige Erholung der Wirtschaft treibt den Markt. Auch der DAX konnte sich dem heute nicht entziehen. Langsam aber stetig eilen die US-Aktienindizes von Hoch zu Hoch. Heute waren es die Standardwerte, die bei den Anlegern besonders beliebt waren. Zwar waren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> An der New Yorker Weltleitbörse lassen sich die Bullen nicht beirren. Die Aussicht auf eine kräftige Erholung der Wirtschaft treibt den Markt. Auch der DAX konnte sich dem heute nicht entziehen. </strong> </p>
<p> Langsam aber stetig eilen die US-Aktienindizes von Hoch zu Hoch. Heute waren es die Standardwerte, die bei den Anlegern besonders beliebt waren. Zwar waren im Zuge nachlassender Zins- und Inflationsängste zuletzt auch die Technologieaktien wieder gefragt gewesen, die immer realer werdende Aussicht auf eine kräftige Erholung der Wirtschaft nach der Krise kommt derzeit aber eher den Standardwerten der &#8220;Old Economy&#8221; zugute. Allerdings ist die Abgrenzung schwierig, denn nirgendwo stehen mehr Tech-Aktien auf dem Kurszettel als in den USA. So sind selbst im Leitindex Dow Jones mit Apple und Microsoft zwei Technologieaktien die am schwersten gewichteten Einzelaktien. Auch im breiter aufgestellten S&amp;P-500-Index sind beide Bereiche vertreten. Spektakulär sind dabei weniger die Anstiege an sich, sondern vielmehr die Konstanz, mit der diese nun schon seit Wochen immer wieder zu beobachten sind. Der Markt zeigt kaum eine Schwäche.</p>
<h2> Dow und S&amp;P-500 mit weiteren Rekorden</h2>
<p>Am besten schlug sich heute der Leitindex Dow Jones, der am Ende um 0,48 Prozent höher schloss bei 34.200 Zählern und bei 34.256 Punkten im Handelsverlauf ein weiteres Rekordhoch markierte. Was auch für den S&amp;P-500-Index galt. Dieser markierte heute bei 4191 eine weitere Bestmarke und legte am Ende 0,36 Prozent zu auf 4185 Punkte. Erst am Vortag hatte der Dow Jones die Marke von 34.000 Punkten überwunden, die Nasdaq kurz zuvor die Schwelle von 14.000 Punkten. Der Dow markierte auf Wochensicht einen Zugewinn von rund einem Prozent. Die Technologiebörse konsolidierte heute und stieg nur leicht auf 14.052 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 ging bei 14.041 Punkten ebenfalls kaum verändert aus dem Handel. Beide Indizes erreichten aber trotzdem neue Bestmarken im Verlauf bei 14.062 beziehungsweise 14.050 Punkten. Trotz der Kursrally der vergangenen Wochen und Monate sehen Experten noch immer Aufwärtspotenzial: Die schweizerische Bank UBS erhöhte an diesem Freitag das Kursziel für den S&amp;P 500 bis zum Jahresende von 4200 auf 4400 Punkte. &#8220;Da sich die Wiedereröffnung der Wirtschaft in den kommenden Monaten beschleunigen sollte, glauben wir, dass der Bullenmarkt weiterhin auf einem soliden Fundament steht&#8221;, schrieb Investment-Chef Mark Haefele.</p>
<h2> Morgan Stanley mit Schönheitsfleck</h2>
<p>Als letzte große Wall-Street-Investmentbank hat heute Morgan Stanley seine Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Der boomende Handel mit Wertpapieren sowie starke Zuwächse in der Vermögensverwaltung und im Investmentbanking haben dem US-Geldhaus Morgan Stanley zu Jahresbeginn Bestwerte bei Gewinn und Erträgen beschert. In den drei Monaten bis Ende März stieg der Überschuss im Jahresvergleich um 150 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro). Allerdings hat der Ausfall eines Kunden die Bank rund 900 Millionen Dollar gekostet, was für Irritationen sorgt. Morgan Stanley nannte keinen Namen, es dürfte sich aber um den Hedgefonds Archegos gehandelt haben, dessen Pleite die Branche erschüttert und auch andere Investmenthäuser wie Credit Suisse oder Nomura belastet hatte. Das Papier verlor letztlich deutlich 2,8 Prozent trotz der glänzenden Zahlen. &#8220;Bisher hat der Finanzsektor sehr starke Gewinne gemeldet, und das könnte für diese Gewinnsaison von entscheidender Bedeutung sein&#8221;, sagte Peter Cardillo, Chef-Marktökonom bei Spartan Capital Securities in New York.</p>
<h2> DAX bricht aus auf Rekordniveau</h2>
<p>Der deutsche Leitindex DAX hat es zum Wochenschluss endlich geschafft, seine bisherige Bestmarke bei 15.311 Punkten zu überspringen. Fast zwei Wochen hat es in einer längeren Seitwärtsphase gedauert, ehe auch bei unserem Markt endlich der Knoten geplatzt war und er letztlich der US-Börse doch noch nach oben folgte. Im späten Geschäft legte der Index dabei noch eine Schippe drauf und schloss am Ende nahe dem Tages- und Rekordhoch bei 15.459 Punkten. Das war der höchste Schlusskurs aller Zeiten und ein Tagesgewinn von 1,34 Prozent. In der Spitze legte der deutsche Leitindex im Verlauf sogar bis auf die Bestmarke von 15.473 Punkten zu. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Zuwachs von knapp 1,5 Prozent an, was sich fast ausschließlich aus dem heutigen Tagesgewinn errechnet.</p>
<h2> Die Rally könnte weitergehen</h2>
<p>Die meisten Experten sehen das Ende der Fahnenstange für den deutschen Leitindex und andere Aktienindizes noch nicht erreicht. &#8220;Die Aktienmärkte kann scheinbar nichts erschüttern. Sie sind stabil wie Granit&#8221;, kommentiert etwa Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, den weltweiten Höhenflug der Börsen. Als Motor für weitere Kursgewinne sieht er die zunehmende globale Wirtschaftsdynamik. Seit Jahresbeginn hat der DAX hierzulande über elf Prozent zugelegt. Mit Blick auf die laufende Berichtssaison sehen Strategen dennoch Luft nach oben. Analysten gehen davon aus, dass die Gewinne der im Auswahlindex STOXX 600 gelisteten Unternehmen im ersten Quartal im Schnitt um mehr als 55 Prozent gestiegen sind, nachdem sie Refinitiv-Daten zufolge im Vorjahr um fast 40 Prozent eingebrochen waren. &#8220;Viele der guten Nachrichten sind aber bereits an den Börsen eingepreist&#8221;, sagte Investmentexperte Rupert Thompson vom Vermögensverwalter Kingswood. &#8220;Die Aktienmärkte werden wahrscheinlich weiter nach oben tendieren, müssen sich aber definitiv konsolidieren.&#8221;</p>
<h2> Gute Unternehmensergebnisse </h2>
<p>Beflügelt wurde der DAX heute aber nicht nur von der Wall Street, sondern auch von starken heimischen Unternehmensnachrichten. Neben Daimler haben auch eine Kaufempfehlung für den Triebwerkhersteller MTU sowie gute Quartalszahlen von HeidelCement für neuen Schwung gesorgt. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Berliner Mietendeckel konnten auch die beiden Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen und Vonovia zulegen. Vonovia hielt zudem heute seine Hauptversammlung ab. Tagessieger war im DAX aber die schwer gewichtete Siemens-Aktie, die fast vier Prozent zulegte. Auch VW und Covestro legten deutlich zu. Es gab kaum Verlierer im DAX, lediglich Deutsche Börse gaben leicht nach.</p>
<h2> Und dann auch noch robuste China-Daten </h2>
<p>Gute Nachrichten kamen zudem aus dem Reich der Mitte. Dort hat die <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACA03IOxKAIAxF0b2kB6V1LTYZRIMfdMzLUDjuXe3s7rkXGXUkwKFd3_RNrdWDp6Qahc0P6V35xKcRb6cVf0fJhV3lKArb3LKX2coCO11ogxdsK90PeESlMWMAAAA." class="textlink" title="Link zu: Rekordwachstum der chinesischen Wirtschaft im ersten Quartal" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Wirtschaft die Corona-Krise weitgehend überwunden</a> und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Den neuesten Zahlen zufolge legte die zweitgrößte Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zu. Es handelt sich um den größten Sprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren. Experten hatten mit einem Anstieg in dieser Größenordnung gerechnet.</p>
<h2> Niedrige US-Rendite lastet auf dem Dollar </h2>
<p>Der Euro ist wieder in Richtung 1,20 Dollar gestiegen und wird aktuell bei 1,1981 Dollar gehandelt. Wie bereits am Vortag hielt sich der Kurs der Gemeinschaftswährung aber in einer eher engen Handelsspanne. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1986 (Donnerstag: 1,1970) Dollar fest. Der Greenback leidet derzeit darunter, dass sich in den USA die Rentenrenditen beruhigt haben. Experten erwarten, dass ohne eine Trendwende dieser Druck anhalten dürfte. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe fällt auf 1,58 Prozent zurück. Auch die gute Stimmung an den Aktienmärkten lastet auf der Weltleitwährung, gilt diese doch in Krisenzeiten auch als Rückzugswährung.</p>
<h2> US-Verbraucher zuversichtlich</h2>
<p>Die Stimmung der US-Konsumenten ist auf das höchste Niveau seit einem Jahr gestiegen. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen legte im April auf 86,5 Zähler von 84,9 Punkten im März zu, wie die Universität Michigan am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem noch höheren Anstieg auf 89,6 Punkte gerechnet. Angesichts der in Gang gekommenen Impfkampagne und staatlicher Zuwendungen an die Bürger schätzten die befragten Konsumenten ihre Lage zwar besser ein als zuletzt. Doch bei den Aussichten blieb die Einschätzung gegenüber der März-Befragung unverändert. Auf den Dollarkurs hatten die Daten keinen Einfluss.</p>
<h2> Der digitale Euro kommt</h2>
<p>Bundesfinanzminister Olaf Scholz rechnet fest mit der Einführung eines digitalen Euro. &#8220;Wir sind jetzt auf einem Prozess, der dazu führt, dass er kommen wird. Davon bin ich jedenfalls überzeugt,&#8221; sagte Scholz am Freitag in Berlin. Bei der Herausgabe von Währungen müsse die staatliche Souveränität gewahrt werden. Daher begrüße er die Schritte der Europäischen Zentralbank (EZB). Deutschland werde die Notenbank aktiv unterstützen.</p>
<h2> Deutsche Wohnen von Mietendeckelurteil befeuert</h2>
<p>Gefragt waren im DAX Papiere des Berliner Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen. Die Aktie wurde von mehreren Analysten zum Kauf empfohlen, nachdem das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig erklärt hat. Davon dürfte besonders die Deutsche Wohnen profitieren. Sie ist mit 155.000 Wohnungen der mit Abstand größte Wohnungskonzern der Hauptstadt.</p>
<h2> Daimler verdient mehr als erwartet</h2>
<p>Zu den größten Gewinnern im DAX gehörte die Daimler-Aktie. <a   href="https://en.spress.net/wp-content/plugins/wp-optimize-by-xtraffic/redirect/?gzv=H4sIAAAAAAACAxXIMQ7CMAwF0Ltkd0PXniWLoR9iyXHb2FElEHcvjO990khLqhG7LyWXfJ7nFPyC-6PymFb8Snr89YyShwW6oTZYyStLU3RSadtwMdDeGQ4LDtmMcDgFXJlAbbuLSjCCjsE9WP3NVWE03-apRtP0vQCZsRVUjAAAAA.." class="textlink" title="Link zu: Daimler eifert Tesla nach - doch der Vorsprung ist groß" target="_blank" rel="nofollow noopener"> Der Konzern hat im ersten Quartal vor allem in China den Absatz gesteigert und beim Gewinn das schwache Vorjahresquartal klar übertroffen</a> . Damit liege man auch deutlich über den Markterwartungen, erklärte das Unternehmen. Das Vorsteuerergebnis lag bei 5,7 Milliarden Euro, verglichen mit 617 Millionen im ersten Quartal 2020.</p>
<h2> Pkw-Neuzulassungen in Europa weit unter Vorkrisenniveau</h2>
<p>Der Autoabsatz in der Europäischen Union hat sich im ersten Quartal im Vergleich zu dem von der beginnenden Corona-Pandemie geprägten Vorjahresquartal etwas erholt. Von Januar bis März stieg die Zahl der Neuzulassungen um 3,2 Prozent auf 2,6 Millionen Pkw, erklärte der europäische Herstellerverband ACEA. Im März belief sich das Plus gegenüber dem Vorjahresmonat auf 87,3 Prozent. Der starke Anstieg ist mit dem niedrigen Vergleichswert Anfang 2020 zu erklären, als die Corona-Krise den Absatz einbrechen ließ. Die Verkaufszahlen liegen im ersten Quartal noch immer weit unter dem Vorkrisenniveau: Von Januar bis März 2019 hatte ACEA vier Millionen Neuwagen gezählt.</p>
<h2> HeidelCement startet robust ins neue Jahr</h2>
<p>Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz sei von 3,93 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,96 Milliarden Euro gestiegen. Analysten seien hingegen von einem Rückgang auf 3,87 Milliarden Euro ausgegangen. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen (RCOBD) stieg den Angaben zufolge von 405 Millionen Euro auf 538 Millionen Euro. Hier hätten Experten mit 436 Millionen Euro ebenfalls weniger erwartet.</p>
<h2> VW-Absatz in China brummt</h2>
<p>Die weltweiten Auslieferungen des Volkswagen-Konzerns sind im ersten Quartal von einem besonders starken China-Geschäft angetrieben worden. So stieg der Absatz zwischen Januar und März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über ein Fünftel auf 2,43 Millionen Fahrzeuge, wie der DAX-Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Der Sportwagenbauer Porsche hat derweil im ersten Quartal 2021 rund ein Drittel mehr Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Zwischen Januar und Ende März seien 71 986 Fahrzeuge an Kunden übergeben worden &#8211; das seien 36 Prozent mehr als im Startquartal 2020, so die VW-Konzerntochter.</p>
<h2> Deutsche-Bank-Filialschließungen vor allem in NRW und Großstädten</h2>
<p>Der Abbau von knapp 100 Filialen der Deutschen Bank trifft vor allem Großstädte und Nordrhein-Westfalen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland sollen 37 Standorte dicht gemacht werden, darunter vier Filialen in Düsseldorf sowie jeweils drei in Köln und Essen, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Übersicht auf der Homepage des Geldhauses hervorgeht. In Berlin sind insgesamt sechs Filialen betroffen, in Hamburg, München und der Bankenmetropole Frankfurt jeweils vier. Deutschlands größtes Geldhaus will bis Ende des Jahres 97 der zuletzt 497 Filialen der Marke Deutsche Bank schließen. Rund 450 Vollzeitstellen sollen netto entfallen. Das Institut hatte sich jüngst mit der Arbeitnehmerseite dazu auf einen Interessenausgleich geeinigt. Die Stellen sollen sozialverträglich unter anderem mit Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen abgebaut werden.</p>
<h2> Pfeiffer Vacuum mit Kurssprung</h2>
<p>Pfeiffer Vacuum aus dem TecDAx sorgten mit einem angehobenen Ausblick für einen Kurssprung von über elf Prozent. Der Vakuumpumpenhersteller hat im ersten Quartal dank einer höheren Nachfrage Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Analyst Martin Comtesse von Jefferies geht davon aus, dass die Markterwartungen an die Ergebnisse im laufenden Jahr um rund zehn Prozent steigen dürften. Im Januar waren die Aktien mit fast 193 Euro auf ein Rekordhoch geklettert.</p>
<h2> Neue Chefin bei Takkt</h2>
<p>Der Büromöbelhändler Takkt hat eine Nachfolgerin für Vorstandschef Felix Zimmermann gefunden. Maria Zesch werde die Führung des Unternehmens am 1. August übernehmen, teilte das im SDAX gelistete Unternehmen am Freitagabend in Stuttgart mit. Zimmermann werde bereits nach der Hauptversammlung am 11. Mai auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden. Der Manager hatte bereits im September angekündigt, dass er seinen eigentlich bis zum Jahr 2023 laufenden Vertrag nicht verlängern werde. Der Aufsichtsrat hatte daraufhin eine Nachfolgeregelung bereits für das Jahr 2021 ins Auge gefasst.</p>
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